Weiterbildung auf Staatskosten
„Wer nicht ständig versucht, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.“ Dieses Credo des Porzellanfabrikanten Philip Rosenthal ist gerade für Selbstständige und Kleinunternehmer eine große Herausforderung. Denn das „Besserwerden“ kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Die gute Nachricht: Wenn das eigene Unternehmen noch keine großen Gewinne macht, übernimmt Vater Staat einen Teil der Weiterbildungskosten.
Bildungsgutscheine für Fachkurse oder Prüfungen im Wert von bis zu 500 Euro gibt es seit dem 1. Januar 2010. Mit ihnen lässt sich die Hälfte der Kosten finanzieren. Betragen die Gebühren beispielsweise für einen Buchführungskurs 1000 Euro, sind nur 500 Euro aus der eigenen Tasche zu zahlen. Pro Jahr gibt es allerdings nur einen Gutschein. Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf zudem nicht über 25.600 Euro (bei zusammen veranlagten Verheirateten 51.200 Euro) liegen.
Wer sich für den Bildungsgutschein interessiert: Unter www.bildungspraemie.info gibt es alle wichtigen Informationen im Internet. Gespräche „von Mensch zu Mensch“ sind auch möglich, und zwar unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/2623-000.
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