Stromsparen im Büro: So geht%u2018s

Energie sparen ist nicht nur „in“, sondern auch dringend notwendig, nicht nur aus Kostengründen. Während in den eigenen vier Wänden entsprechende Maßnahmen seit geraumer Zeit populär sind – von Energiesparlampen bis zum Kochen per Induktion – drehen sich die Kontrollscheiben in den Büro-Stromablesegeräten in Höchstgeschwindigkeit. Schließlich sind es ja „nur“ laufende Betriebskosten, die an den Energielieferanten überwiesen werden. Dabei ist es ganz einfach, auch hier dem unnötigen Stromverbrauch einen Hebel vorzuschieben. Unsere Tipps:

Sensor statt Schalter
In der dunklen Jahreszeit brennt in Räumen, die häufig aber jeweils nur für wenige Minuten aufgesucht werden, ständig das Licht. Toiletten gehören ebenso dazu wie Lagerräume für Büromaterial oder Kopiererräume. Wird anstelle des üblichen Lichtschalters ein Bewegungsmelder eingebaut, kann der Stromverbrauch drastisch gesenkt werden.

PCs in Ruhestellung versetzen
Moderne Betriebssysteme wie Windows 7 erlauben im Menüpunkt „Energiesparmaßnahmen“, Monitor und Festplatten nach frei zu bestimmenden inaktiven Zeiträumen automatisch abzuschalten. Der Stromverbrauch des Rechners lässt sich damit erheblich reduzieren. Außerdem werden Bildschirm und Festplatten geschont. Selbst der Prozessor lässt sich in der Leistung drosseln, wenn diese nicht angefordert wird. Einstellungen dazu finden sich im so genannten BIOS, das sich beim Hochfahren über die „Entf“-Taste aufrufen lässt. Abzuraten ist in jedem Fall vom einem Bildschirmschoner, mag der auch noch so attraktiv sein. Diese Schoner sind bei TFT-Bildschirmen zum Einen gar nicht notwendig, zum Anderen lassen sie den Rechner teilweise auch in Pausen auf Hochtouren laufen – eine völlig unnötige Stromverschwendung.

Kaffeemaschinen
Handelsübliche Kaffeemaschinen können pro Jahr durchaus dreistellige Eurobeträge an Stromkosten verursachen. Es lohnt sich deshalb, die Maschine zwischendurch abzuschalten und nur für das Zubereiten des Kaffees zu nutzen. Anschließend verbleibt der heiße Kaffee nicht auf der ständig unter Strom stehenden Heizplatte, sondern wandert in eine Thermoskanne.