Stichwort des Monats: Skunk Works
Entstanden ist der Begriff „Skunk Works“ im Juni 1943 bei der „Lockheed Aircraft Corporation“ im kalifornischen Burbank. Ein Ingenieur hatte sich damals über alle bürokratischen und organisatorischen Hürden hinweggesetzt und innerhalb kurzer Zeit ein Kampfflugzeug entwickelt. „Skunk Works“ wurde dieses unkonventionelle Vorgehen genannt. Die „Stinktier-Truppen“ gibt es heute noch, bei Lockheed Martin ebenso wie in vielen anderen Unternehmen. Experten meinen sogar, dass Chinas rasante technologische Aufholjagd nicht zuletzt auf die „Stinktiere“ zurückzuführen ist.
Ob auch in Ihrem Unternehmen eine „Stinktier-Truppe“ Sinn macht, können Sie an deren typische Eigenschaften ermessen:
„Skunk Works“ zeichnen sich besonders aus durch:
- revolutionäre Ideen und Projekte
- kleine Teams mit flachen Hierarchien und einem starken Leiter
- geringem bürokratischen Aufwand
- keine unmittelbare Einflussnahme der Geschäftsführung
Wenn Sie testweise eine „Stinktier-Truppe“ installieren wollen, geben Sie ein nicht zu knappes Budget und einen Zeitrahmen vor. Erwarten Sie aber nicht zu viel, sehen Sie das Ganze vielmehr als Experiment. Um erneut Philip Rosenthal zu zitieren: „Wer zu spät an die Kosten denkt, ruiniert sein Unternehmen. Wer zu früh an die Kosten denkt, tötet die Kreativität."
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