26.08.2010 - Zeitbomben im elektronischem Postfach
Von der Auftragsbestätigung über Verträge bis zur Rechnung – vieles von dem, was früher ausschließlich in Papierform versandt wurde, findet heute rein elektronisch den Weg zum Empfänger. Was viele Geschäftsleute nicht wissen: Allzu sorgloser Umgang mit diesen E-Mails kann zu massiven Problemen mit dem Finanzamt führen. Erfahren Sie hier wie Sie sich absichern können...
02.08.2010 - So heben Sie sich von der Konkurrenz ab
Absolut konkurrenzlose Produkte gibt es so gut wie nicht mehr. Dass sich dennoch manche weitgehend vergleichbare Artikel besser verkaufen als andere, liegt am cleveren Marketing. Entscheidend ist dabei die „unique selling proposition“ (USP), zu Deutsch: das Alleinstellungsmerkmal.
Lesen Sie hier den gesamten Artikel zum Thema Alleinstellungsmerkmal...
26.07.2010 - Becker von Buch prämiert als eine der besten Beratungen für den Mittelstand
Erstmals vergibt die unabhängige Agentur compamedia GmbH ein Gütesiegel für Unternehmensberater für den Mittelstand. TOP CONSULTANT trennt die Spreu vom Weizen. Die guten von den weniger guten Beratern für den Mittelstand. Dieses Anliegen unterstützt Mentor Hans Eichel. Denn er plädiert für mehr Transparenz auf dem undurchsichtigen Beratermarkt. Zum Wohle der Mittelständler. Und zum Wohle guter Berater.
Die Becker von Buch Unternehmensberatung GmbH ist eines von bundesweit 26 Beratungsunternehmen, die das Gütesiegel tragen dürfen.
Lesen Sie hier den gesamten Artikel und erfahren Sie mehr über die Hintergründe zum Gütesiegel "TOP CONSULTANT" für Mittelstandsberater.
07.07.2010 - Case Study - Sichere Zukunft für den Friesenhof
Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Friesenhof unter der Trägerschaft von Barbara Janssen besteht seit 1999. Die Einrichtung bietet mehrere Standorte mit stationären Angeboten sowie einen Verselbstständigungsbereich mit betreutem Einzelwohnen. Darüber hinaus können die Betreuten bei Bedarf in der einrichtungseigenen „Lernoase“ zusätzlich speziell gefördert werden, um die Schulfähigkeit wieder herzustellen oder einen externen Schulabschluss zu erlangen.
Das Unternehmerische Problem von Frau Janssen waren häufige Liquiditätsengpässe aufgrund mangelnder Kooperation bzw. Zugeständnissen seitens der finanzierenden Hausbank, hoher Druck durch liquiditätsverzehrende Annuitäten und sehr lange Zahlungsfristen bei Kunden. Nach einer betriebswirtschaftlichen Analyse,
haben wir mit Frau Jansen ein Beratungsprojekt durchgeführt mit der Zielsetzung die laufende Finanzierung sicherzustellen und höhere Tagessätze bei ihren Kunden durchzusetzen. Hier geht´s zum Case Study ...
29.06.2010 - Wenn die Hausbank Druck macht...
...lässt sich mit einem Bankkonzept gegensteuern. Wir verraten Ihnen einige von Becker von Buch´s Erfahrungen, damit Sie wissen worauf es dabei ankommt.
Seit der Einführung von „Basel II“ unterliegen Finanzdienstleister erhöhten Anforderungen an die Absicherungen von Kreditrisiken durch ihr Eigenkapital. Banken und Sparkassen sind deshalb dazu übergegangen, die Ratings ihrer gewerblichen Kunden, so genannte IRB-Ansätze ("internal rating based", auf internen Einstufungen basierender Ansatz) besonders restriktiv zu handhaben. Betroffen sind davon naturgemäß jene Unternehmen, die Kreditlinien in Anspruch nehmen und deren Umsätze bei gleich bleibenden Kosten längere Zeit rückläufig sind. Denn damit steigt für das Finanzinstitut das Ausfallrisiko, das Rating könnte gefährlich absinken. „Wenn die Hausbank Druck macht und schlimmstenfalls mit der Kündigung der Kreditlinie droht, lässt sich mit einem Bankkonzept gegensteuern“, erklärt Dr. Thomas Lehmann von der Becker von Buch Unternehmensberatung. „Das ist zwar kein Allheilmittel, die Banker erkennen aber, dass sich der Unternehmer pro-aktiv mit seiner finanziellen Situation auseinandersetzt und über das Basiswissen für eine erfolgreiche Geschäftsführung verfügt. Zumindest eine Schonfrist kann man dabei herausschlagen.“
Klicken Sie hier, um die fünf wichtigsten Punkte zu erfahren auf die es in einem erfolgsversprechenden Bankkonzept ankommt.
15.06.2010 - Guerilla Marketing Teil II - Virale Online Videos
Der zweite Teil des Artikels "Guerilla Marketing - Ungenutzte Chancen für klein- und mittelständische Unternehmen" beschäftigt sich mit dem Thema Online Videos und der Chance durch geschickt gemachte Clips einen viralen Effekt zu erreichen. Dadurch erreicht ein Unternehmen schnell und kostengünstig eine große Zielgruppe mit seiner individuellen Botschaft. Auf dem Becker von Buch Blog finden Sie den vollständigen Artikel...
27.05.2010 - Alternde Belegschaft: So erhalten Sie die Leistungskraft Ihrer Firma
Die Alterspyramide wird zusehends flacher. Immer weniger jungen Leuten stehen immer mehr Ältere gegenüber. Bereits jetzt liegt das Durchschnittsalter in vielen Firmen bei mehr als 40 Jahren. Am Ende des Jahrzehnts könnte es bei 50 liegen, so Experten des Statistischen Bundesamtes. Firmeninhaber können aber aus dieser demographischen Entwicklung Vorteile ziehen. Wenn man weiß, worauf es ankommt …
Alter Hase oder altes Eisen? Für Dr. Sebastian Dominic von Buch von der Becker von Buch Unternehmensberatung in Hannover ist dies kein Widerspruch: „Der unternehmerische Wert älterer Arbeitnehmer wird oft unterschätzt“, sagt er. Denn gerade in unserer so schnelllebigen Zeit sollten sich Unternehmer auf die Erfahrung und Besonnenheit dieser Mitarbeiter verlassen. Zumal ihnen in Zukunft kaum etwas anderes übrig bliebe. „Sich von über 50-Jährigen zu trennen, nur um nach außen als ‚junges Unternehmen‘ dazustehen, führt über kurz oder lang in eine Sackgasse – es fehlt schlicht an qualifiziertem Nachwuchs.“ Der Unternehmensberater plädiert vielmehr für eine „gesunde Mischung“ von Jung und Alt, wobei allerdings sowohl auf die körperlichen als auch auf die geistigen Fähigkeiten der Älteren Rücksicht genommen werden sollte. Seine Empfehlungen:
„Gestandene Mitarbeiter halten ist deutlich einfacher als qualifizierten Nachwuchs rekrutieren“, gibt von Buch zu bedenken. Und Alter sei ohnehin relativ: „Die 60-Jährigen von heute sind in der Regel so fit wie die 40-Jährigen vor 50 Jahren. Wer ihnen weiterhin berufliche Chancen einräumt und für Weiterbildungsmöglichkeiten sorgt, kann der Alterspyramide im Unternehmen Paroli bieten und die Leistungskraft der Firma erhalten.“ Dies bestätigt auch eine aktuelle Studie der Universität Heidelberg und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln, die von der Robert Bosch Stiftung initialisiert wurde. Im Rahmen der Projektstudie wurde ein dreigliedriges Weiterbildungskonzept entwickelt welches aus Kognitionstraining, Seminaren zur gesunden Lebensführung und Bewegungstraining bestand. Die Ergebnisse ergaben eine signifikante Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit und der körperlichen Fitness.
www.handwerkermarkt.de
04.05.2010 - IHK Regensburg zitiert Dr. von Buch zum Thema Kundenerwartungen
Der Kunde ist Ihr König. Doch was möchte der eigentlich? „Wirtschaft konkret“ (Seite 26-27) stellt Möglichkeiten und Wege vor, wie Sie das erfahren und gezielt für den Erfolg Ihres Unternehmens nutzen können....
So beginnt der Artikel des Titelthemas der Ausgabe Mai 2010 des Magazins "Wirtschaft konkret" der IHK Regensburg, in der unter anderem Dr. von Buch die Bedeutung einer genauen Kundenanalyse erläutert. Lesen Sie den ganzen Artikel der IHK hier...
27.04.2010 - Erfolgreich aus Fehlern lernen
So mancher Unternehmer zeigt sich derzeit alles andere als unternehmungslustig. Angesichts nach wie vor schwieriger Marktverhältnisse wird erst einmal nichts unternommen. Denn wer nichts macht, macht auch keine Fehler. „Ein Trugschluss“, meint Dr. Thomas Lehmann von der Becker von Buch Unternehmensberatung in Hannover. „Das Aussitzen einer Krise kann schlimmer enden als ein wie auch immer gearteter Befreiungsschlag. Und hinterher ist man zumindest um viele wertvolle Erfahrungen reicher.“
Flops à la carte
Die Chronik technischer Entwicklungen sei voll von Produkten, die zur Zeit ihrer Einführung als Innovation bejubelt wurden und die sich dennoch nicht durchsetzten. Weil deren Erfinder und Produzenten lieber klein beigaben als aus Fehlern zu lernen. Wie beim Tablett-PC, einem mobilen Computer ohne Tastatur mit großem, berührungsempfindlichem Bildschirm. „Die ersten Typen kamen Anfang der neunziger Jahre auf den Markt“, erinnert sich Lehmann. „Doch kaum einer wollte sie haben, deshalb verschwanden sie auch schnell wieder.“ Wie der Experte erläutert, habe man damals offensichtlich nur das „technisch Machbare“ im Auge gehabt. Und nicht die Bedürfnisse der Kunden. „Hätte man damals mehr über den potenziellen Markt nachgedacht, wären Tablett-PCs der Renner geworden.“
Nie aufgeben!
Knapp 20 Jahre musste es schließlich dauern, bis der Tablett-PC seinen Siegeszug fortsetzen konnte: mit Apples „iPad“, von dem allein am ersten Verkaufstag angeblich über 300.000 Stück abgesetzt werden konnten. „Sein geistiger Vater Steve Jobs hat bisher einfach alles richtig gemacht: Ein Produkt mit hohem Prestige- und Nutzwert entwickelt und spektakulär präsentiert“, sagt Lehmann. „Steve Jobs gehört eben zu jenen, die ständig aus Fehlern der Vergangenheit lernen, man denke nur an die mäßigen Verkaufserfolge seiner „Next“-Computer. Jobs hat nie aufgegeben, sondern immer versucht, mit neuen Ideen besser zu werden. Und das ist das Geheimnis seines Erfolgs.“ Der Apple-Gründer sei aber auch mutig genug gewesen, sich von zwar innovativen aber nicht sehr gewinnträchtigen Produkten zu trennen. Wie dem „Newton“, einem kleinen Stift-Computer, dessen Produktion 1998 - fünf Jahre nach seiner Markteinführung - eingestellt wurde.
Diese „Stehaufmännchen-Philosophie“ sollten sich auch viel mehr Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen zu eigen machen, empfiehlt Lehmann. Bedenkenträger gebe es genug in unserer Wirtschaft. Seine Ratschläge:
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www.recyclingportal.eu
24.03.2010 - Forderungsmanagement: So wehren Sie sich gegen die Tricks der Nichtzahler
Sofort rein netto, 2 % Skonto bei Überweisung innerhalb von 7 Tagen, 14 Tage netto Kasse - nahezu jede Rechnung endet heute mit der Angabe des Zahlungsziels. Und selbst wenn der späteste Zeitpunkt zur Begleichung der Rechnung nicht angegeben ist, sieht das BGB vier Wochen als Maximum an. Aber: Nur die wenigsten Auftraggeber halten sich strikt daran. Denn in Zeiten knappen Geldes hilft ein künstlich herbeigeführter "Lieferantenkredit" bequem über finanzielle Engpässe hinweg. Einige Zeitgenossen haben sogar herausgefunden, wie man das Zahlungsziel auf viele Monate verlängert, und zwar ohne jegliche Zusatzkosten. Die trägt zähneknirschend der Lieferant ...
Dachdeckermeister Olaf K. war mit den Reparaturen am Einfamilienhaus vollauf zufrieden. Und auch der Kunde war glücklich. Die Rechnung über rund 4500 Euro schickte der Handwerker diesem wenige Tage später zu. Zahlungsziel: 14 Tage. Da aber auch nach drei Wochen noch kein Geld aufs Konto wanderte, folge der Rechnung die erste Mahnung. Ohne Erfolg. Olaf K. wartete weitere zwei Wochen, schickte die zweite und als immer noch kein Geld kam, die dritte Mahnung raus. Acht Wochen waren derweil vergangen, der Kunde rührte sich nicht.
Schlappe vor Gericht
Da er die Leistung vertragsgemäß erbracht und keinerlei Reklamationen erhalten hatte, schaltete Olaf K. einen Anwalt ein. Der schrieb dem säumigen Zahler einen Brief, in dem er ihn aufforderte, binnen sieben Tagen zu zahlen. Wieder passierte nichts. Mit einem Mahnbescheid wollte sich der Anwalt nicht mehr aufhalten, er klagte sofort auf Zahlung. Sechs Wochen später kam es zur Verhandlung. Wer nicht erschien, war der Angeklagte. Der hatte sich derweil dem Gericht gegenüber geäußert, dass er weder eine Rechnung, noch die Mahnungen und auch keinen Anwaltsbrief erhalten habe. Die Forderung des Dachdeckermeisters sei natürlich berechtigt, und er wolle diese auch sofort bezahlen. Wenn ihm denn der Handwerker "endlich" eine Rechnung schicken würde ...
In dubio pro reo
Vier Monate Zahlungsaufschub ohne jegliche Zinsen oder Kosten auf der einen, vier Monate Zahlungsausfall plus Anwalts- und Gerichtkosten auf der anderen Seite - wie ist das möglich? "Ganz einfach", erklärt Dr. Sebastian Dominic von Buch von der Unternehmensberatung Becker von Buch in Hannover. "Der Richter musste die Klage abweisen, da weder Dachdeckermeister noch Anwalt beweisen konnten, dass die Briefe den säumigen Zahler auch tatsächlich erreicht hatten." Als Beweis kämen somit nur eingeschriebene Briefe in Betracht, was in der normalen geschäftlichen Rechnungszustellung naturgemäß Aufwand und Kosten in Höhe treiben würden. Der Experte empfiehlt deshalb, schon die zweite Mahnung per "eigenhändigem" Einschreiben zu versenden. "Bei Zahlungsverzögerungen von gewerblichen Kunden könne man sogar auch darauf verzichten: "Nur die Rechnung läuft über den normalen Postverkehr, die Mahnungen dagegen über Fax." Sofort nach dem erfolgreichen Versand ("Zeugen hinzuziehen!") sollte das Faxprotokoll ausgedruckt werden. "Das hat zwar nicht Beweiskraft einer Einschreibequittung, signalisiert aber dem Nichtzahler, dass man sich nicht verschaukeln lässt. In den meisten Fällen ist das Geld dann auch schnell auf dem Konto."
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22.03.2010 - Kundenanalyse: Wie Sie Ihre Kunden richtig analysieren
Eine genaue Kunden- und Zielgruppenanalyse ist von großer Wichtigkeit für Unternehmen, weil die bestehenden und zukünftigen Kunden die Basis für den Umsatz und einer möglichen Weiterempfehlung sind. Das Ergebnis einer detaillierten Kundenanalyse und die daraus resultierenden Erkenntnisse liefern wichtige Anhaltspunkte für eine eventuell nötige Segmentierung, eine optimierte oder gar neue Positionierung und eine Optimierung des Produkt- und Leistungsprogramms. Um Ihre Kunden zu analysieren gibt es Fragen, die Sie sich stellen und dementsprechend beantworten sollten. Lesen Sie den gesamten Artikel auf www.business-wissen.de
15.03.2010 - Variable Vergütungssysteme: Die 5 größten Gefahren
Der Erfolg von variablen Vergütungsmodellen als Instrument zur Leistungssteigerung wird in der Wissenschaft und Praxis immer wieder kontrovers diskutiert. Einerseits wird die leistungssteigernde Wirkung betont, andererseits liest man – im letzten Jahr fast täglich – von den überhöhten Bonuszahlungen für Banker, die auf Kosten der Beratungsqualität der Kunden gehen. Was ist also richtig? Der Grundgedanke der variablen Vergütung ist der richtige Ansatz, es gilt jedoch, einige Gefahren zu vermeiden. Erfahren Sie hier welche Fehler zu vermeiden sind...
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03.03.2010 - Verkaufen in Krisenzeiten
Landauf, landab scheint es in Vertriebsabteilungen derzeit nur ein Thema zu geben: Wie steigern wir Umsatz und Ertrag? Denn dass hektisch reduzierte Verkaufspreise nur die linke Seite der Jahresbilanz schönen, hat sich inzwischen herumgesprochen.
„Im Chinesischen wird Krise durch zwei Schriftzeichen ausgedrückt, das eine steht für Gefahr, das andere für Chance“, sagt Horst Emde, Vertriebsspezialist der Becker von Buch Unternehmensberatung. „Und entsprechend sollten Verkäufer agieren: Gefahr ist im Verzug, also ist schnelles Handeln angesagt. Die Chance wiederum ergibt sich durch Umdenken: Runter vom sanften Ruhekissen der reinen Kompetenz, rauf auf den Berg der Empathie.“ Denn sich in die Lage eines andern Menschen zu versetzten, mit ihm zu fühlen und entsprechend zu reagieren, sei ein zwar schwieriges aber erfolgreiches Verkaufskonzept. „Kompetenz allein reicht in Krisenzeiten nicht aus. Sehr gute Produkte und Dienstleistungen gibt es zuhauf. Was es deutlich weniger gibt, sind Verkäufer, die genau wissen, was ihr Kunde will – und nicht will.“
Last oder Lust
In den meisten Verkaufsgesprächen stehe nach wie vor das Angebot im Mittelpunkt, so Emde weiter. Verkäufer brillierten durch ihr Fachwissen, durch kostenlos angebotenem Kaffee und Prospektstapel. „Aber das will der Kunde ja gar nicht“, sagt Emde. „Der Kunde will entweder die Lösung für ein Problem oder etwas, das ihm Lustgewinn verschafft.“ Wer dafür keinen Draht habe, verzichte auf mehr als 90 Prozent seiner Verkaufschancen.
Zwei Seiten einer Medaille
Gerade in Krisenzeiten sei der Kunde für den Verkäufer der wichtigste Mensch auf Erden. Und genauso müsse er argumentativ behandelt werden. Emde: „Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ich erfasse exakt seine ganz individuellen Bedürfnisse, zum Beispiel nach mehr Komfort oder Prestige, und befriedige diese durch mein Angebot. Oder ich nehme ihm sinnbildlich gesprochen eine Last von den Schultern. Letzteres – das provokative Verkaufen – zielt darauf ab, den Kunden aus einer ihm bisher gar nicht so bewussten unangenehmen Situation zu befreien. Das kann ein zu kleines Auto ebenso sein wie ein unattraktiver Anzug. „Durch geschickt gesetzte Argumente lässt sich hierbei das Verkaufsgespräch sozusagen umdrehen“, erklärt der Vertriebsprofi. „Vom ‚Du sollst‘ des Verkäufers hin zum ‚Ich will‘ des Kunden.“ Empathie und Provokation – für Horst Emde sind dies zwei Seiten einer Medaille. Und mit die besten Weg aus der derzeitigen (Verkaufs)Krise.
01.02.2010 - Change - Management: Was Sie von Konzernen lernen können
Bei Großunternehmen gehört Changemanagement gerade in Krisenzeiten zum Alltag. Wenn Produktions- oder Vertriebsstrukturen teilweise radikal umgebaut werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, müssen das Mitarbeiter nicht nur akzeptieren, sondern auch unterstützen. Konzerne managen diesen Wechsel in der Unternehmenskultur mit speziell dafür aufgestellten Teams, kleinere Firmen sind dazu nur selten in der Lage. Hier bleibt die Überzeugungsarbeit meist an Chefin oder Chef hängen. Umso wichtiger ist es, das Changemanagement auf das Wesentliche zu reduzieren. Wir haben dazu vier Regeln aufgestellt:
Regel 1: Definieren Sie „soziale“ Ziele und Zeiträume
Im Gegensatz zum klassischen Projektmanagement stehen im Changemanagement die Mitarbeiter im Mittelpunkt des Veränderungsprozesses. Das heißt: Auftauchende Widerstände sind nicht sachlich, sondern emotional begründet („den Kollegen X kann ich nicht leiden“ oder „das machen wir schon seit Jahren so und nicht anders“). Umso wichtiger ist es, bei der Zieldefinition die Stärken und Schwächen jedes Mitarbeiters zu berücksichtigen, beispielsweise dessen Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Bequemlichkeit oder Ehrgeiz. Um Reibungsverluste in Grenzen zu halten, sollten die Veränderungsprozesse gleitend erfolgen und nicht etwa von einem Tag auf den anderen. Geben Sie den Mitarbeitern Zeit, sich an die Neuerungen zu gewöhnen. Bleiben Sie aber auf jeden Fall konsequent bei der Umsetzung Ihrer Zielvorgaben.
Regel 2: Entwickeln Sie eine dynamische Veränderungsstrategie
Tiefgreifende Veränderungen in der Unternehmenskultur gehen nur selten reibungslos über die Bühne. Vielfach scheitern sie auch ganz, und zwar dann, wenn die einmal aufgestellte Strategie „ohne Rücksicht auf Verluste“ durchgezogen wird. Dieser Entwicklung lässt sich mit einer dynamischen Strategie vorbeugen. Dabei wird kontinuierlich das Feedback aus Mitarbeiterkreisen in die weitere Planung einbezogen. Das erleichtert nicht nur die Umsetzung, sondern spiegelt auch den Willen der Unternehmensleitung wider, Wünsche der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Und das ist einer der wichtigsten Schlüssel für erfolgreiches Changemanagement.
Regel 3: Messen Sie die Erfolge
Neuerungen einzuführen, nur „weil alle anderen es auch machen“, ist sinnlos. Jeder Change-Prozess verläuft anders, selbst wenn die Ziele identisch sind. Denn Sie haben es hier nicht mit Verfahren und Maschinen zu tun, sondern mit Menschen. Und die sind eben unberechenbar. Deshalb müssen Sie bereits umgesetzte Veränderungen objektiv bewerten. So ist es durchaus denkbar, dass Sie in die völlig falsche Richtung marschieren und sich Teilaspekte des Changemanagements als Rückschritt erweisen. Hilfreich ist dabei die Einführung der „Balanced Scorecard“ (BSC). Das ist ein Konzept zur Dokumentation der Ergebnisse aus Messungen der Aktivitäten eines Unternehmens im Hinblick auf seine Vision und Strategien. Die BSC bietet Führungskräften einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit und Effektivität der Organisation. Das Besondere an der BSC ist, dass sie nicht nur die Finanzperspektive berücksichtigt, sondern auch die menschlichen Aspekte dokumentiert. Damit ist sie als Hilfsmittel im Changemanagement geradezu prädestiniert.
Regel 4: Seien Sie Vorbild
Changemanagement funktioniert nur dann im Sinn des Unternehmens, wenn die Mitarbeiter davon überzeugt sind, dass die Neuerungen auch für sie persönlich Vorteile bringen. Beispielsweise die Erhaltung des Arbeitsplatzes oder der Verbleib am bisherigen Standort, aber durchaus auch interessantere Aufgaben oder ein höheres Gehalt. Die moralische Rückendeckung von Chefin oder Chef ist dabei ganz entscheidend. Wer als Vorgesetzter allen Konflikten möglichst aus dem Weg geht und sich von der „Basis“ fernhält, wird selten auf Akzeptanz stoßen. Zeigen Sie Flagge, erklären Sie Ihren Mitarbeitern, warum Sie so und nicht anders entschieden haben. Sie werden sehen: Wer heute mit sich reden lässt, der wird auch morgen noch was zu sagen haben …
Unternehmerjournal
11.01.2010 - Zeitmanagement: So bekommen Sie Ihre Arbeit besser in den Griff
Zeit ist Geld, besonders für Unternehmer und Selbstständige. Deshalb tendieren sie dazu, ihren Arbeitstag mit möglichst vielen Aufgaben auszufüllen. Oft genug erweisen sie sich damit aber einen Bärendienst: Wichtiges wurde übersehen, Unwichtiges bevorzugt bearbeitet.
Damit Sie in Zukunft gegen die Zeitfalle gewappnet sind, hier die wichtigsten Tipps:
www.perspektive-mittelstand.de
07.12.2009 - Success - Story - Rego Bau Ganglbauer GmbH - Ertragreiche Gerüste und Fassaden!
Die Wirtschaftskammer Tirol (WKO) berichtet von unserem Projekt bei der Firma Rego Bau Ganglbauer GmbH. Nach starken Umsatzsteigerungen, verbunden mit dem Aufbau zwei neuer Geschäftsfelder in den Jahren zuvor, wurden die Themen Rentabilität und organisatorische Strukturen im Unternehmen vernachlässigt. Zielsetzung der Beratung war die Schaffung von geeigneten Strukturen, die Implementierung von standartisierten Abläufen und die Einführung eines betriebswirtschaftlichen Instrumentariums zur kaufmännischen Steuerung des Unternehmens. Zusätzlich sollten die Kostensätze neu ermittelt werden, um Sicherheit in der Preispolitik zu erlangen. Ein weiterer Punkt war die Implementierung einer Erfolgsrechnung je Geschäftsbereich.
Link zum Thema: www.wko.at
27.11.2009 - Drei Goldene Regeln fürs Online-Video-Marketing
Spätestens seit dem Erscheinen von Youtube & Co. und schnellen DSL-Verbindungen sind Videos auf Webseiten populär. Aufgrund der relativ geringen Produktionskosten können auch kleine und mittlere Unternehmen diesen Trend fürs eigene Online-Marketing nutzen. Ein Hotel beispielsweise führt die Besucher seiner Homepage per Video durch Lobby, Restaurant und Gästezimmer, ein Hersteller technischer Gebrauchsgüter erklärt deren richtige Verwendung oder lässt Kunden über die Vorzüge der Produkte sprechen. „Es gibt kaum ein Thema, dass sich nicht mit einem Online-Video visualisieren lässt“, erklärt Dr. Sebastian Dominic von Buch von der Unternehmensberatung Becker von Buch. „Der Marketing-Nutzen wird aber nur dann erreicht, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden.“ Hier seine Empfehlungen:
Regel 1: Die Botschaft muss stimmen
Wollen Sie Ihr Marketing mit einem Online-Video auf Trab bringen, müssen Sie natürlich etwas zeigen, dass die Besucher Ihrer Website zu Käufern oder zumindest Interessenten macht. Da niemand Ihre Firma kaufen soll, sind groß angelegte Szenen zu Ihrem Firmengebäude ebenso überflüssig wie Aufnahmen Ihrer Mitarbeiter. Genau genommen interessieren sich Ihre Besucher noch nicht einmal für Ihre Produkte und Dienstleistungen. Aufmerksamkeit erzielen Sie mit den Problemlösungen, die Ihr Unternehmen dem Käufer bietet. Präsentieren Sie also keinen subjektiv gefärbten Werbespot, sonder dokumentieren, dass Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung tatsächlich funktioniert. So könnte ein Hotel auf die besonders verkehrsgünstige Lage oder große, modern eigerichtete Tagungsräume hinweisen. Oder ein Dachdecker auf sein neues Gerüstsystem, dass in wenigen Stunden auf- und abgebaut ist. Stellen Sie nur das heraus, was Sie von Ihrem Wettbewerb unterscheidet!
Regel 2: Überfordern Sie Ihre Besucher nicht
Wohl niemand schaut sich freiwillig eine halbstündige und eher langweilige Präsentation an. Begrenzen Sie die Laufzeit des Videos deshalb auf höchstens zwei Minuten. Zu vermeiden sind dabei einerseits Szenen über fünf Sekunden Länge, andererseits aber auch hektische Wechsel wie in einem Musikvideo. Detailaufnahmen sollten sich harmonisch mit Halbtotalen und Totalen abwechseln. Besonders anstrengend für den Betrachter sind schnelle Schwenks und heftige Zooms. Ist ein gesprochener Kommentar vorgesehen, achten Sie auf eine möglichst akzentfreie und gut verständliche Aussprache.
Regel 3: Machen Sie Ihr Video auffindbar
Was nützt das schönste Online-Video, wenn keiner es ansieht? Platzieren Sie den Film deshalb am besten auf Ihrer Homepage, umrahmt von einer kurzen Inhaltsangabe und dem Hinweis auf die Lauflänge. Da inzwischen Google und andere Suchmaschinen die in der Regel im Flash-Format präsentierten Online-Videos indexieren, sollte das Video unbedingt mit so genannten Tags (Etiketten) erweitert werden. Das sind Schlüsselwörter, die den Inhalt beschreiben und Bestandteil des Films sind. Für die Tags stehen insgesamt 120 Zeichen zur Verfügung. Wenigstens genauso wichtig für Suchmaschinen sind Videotitel und Dateiname, die identisch sein sollten. Präsentieren Sie Ihr Video nicht direkt vom Server Ihres Providers, sondern über einen Link zu Youtube, stehen Ihnen außerdem noch 1000 Zeichen für eine Inhaltsbeschreibung zur Verfügung.
Technische Tipps fürs Do-it-yourself-Video
Amateurtechnik ist völlig ausreichend
Für die Aufnahme können Sie Kameras mit jedweder digitalen Technologie verwenden. Nach wie vor erstklassig und zudem inzwischen recht preiswert sind Mini-DV-Camcorder, die es bei Online-Auktionen schon für weniger als 50 Euro zu ersteigern gibt. Selbst für einstige Spitzenmodelle namhafter Hersteller sind selten mehr als 200 Euro zu zahlen. Unbedingt notwendig sind ein stabiles Stativ sowie ausreichend Licht. Für Innenaufnahmen bewährt haben sich günstige Baustellenstrahler aus dem Baumarkt in unterschiedlichen Leistungsstufen, zum Beispiel 1000, 500 und 250 Watt. Die stellen Sie so auf, dass sie die Szene indirekt beleuchten. Richten Sie die Strahler also gegen die weiße (!) Decke oder Wände. Drei dieser Leuchten sind meist ausreichend. Der hellste sollte sich links hinter dem Kameramann befinden, der Strahler mit der geringsten Leistung als „Schattenaufheller“ rechts. Ein weiterer Strahler sorgt schließlich dafür, dass der Hintergrund nicht im Dunkeln versinkt.
Der letzte Schliff am PC
Sind alle Szenen „im Kasten“, überspielen Sie die gedrehten Videos auf Ihren PC. Dort muss natürlich ein Programm laufen, mit Sie die Szenen schneiden und zu einem Endergebnis zusammenführen können. Neben den Klassikern von Pinnacle und Adobe (jeweils ab etwa 90 Euro) sind auch Freeware-Programme auf dem Markt, kostenlose Software, mit der sich aber durchaus gut arbeiten lässt. Dazu gehören beispielsweise „Windows Movie Maker“ oder „VirtualDub“. Widerstehen Sie bei der Bearbeitung der Szenen dem Versuch, die oft angebotenen Effekte einzusetzen. Das wirkt amateurhaft im schlechten Sinn. Ein- und Ausblendungen sowie Überblendungen reichen völlig. Mischen Sie außerdem in das linear aufgenommen Video jene Aufnahmen ein, die sie später gemacht haben. Damit suggerieren Sie dem Betrachter, dass der Film mit mehreren Kameras aufgenommen wurde. Das gesamte Video wirkt dann außerdem dynamischer.
Zu guter Letzt: Konvertieren und das Video in die Webseite einbauen
Den fertigen Film speichern Sie am sinnvollsten nicht etwa im MPEG-, sondern im AVI-Format. Denn nur so bleibt die Ausgangsqualität fürs Archiv oder die nachfolgende Konvertierung unverändert erhalten. Bietet das von Ihnen eingesetzte Schnittprogramm keine automatische Ausgabe ins Adobe-Flash-Format (Endung: swf), müssen Sie einen externen Konverter nutzen, zum Beispiel den kostenlose AVI2Flash-Converter. Seien Sie sowohl bei der Bildgröße als auch bei der Bildqualität nicht zu großzügig. Nicht jeder ist mit einem Highspeed-Anschluss im Netz unterwegs. 400 mal 300 Pixel bei mittlerer Kompression sind meist völlig ausreichend.
Ist der Flash-Film fertig und entspricht er Ihren Erwartungen, bauen Sie ihn an geeigneter Stelle auf Ihrer Webseite ein. Den dazu erforderlichen HTML-Code liefert entweder das Schnittprogramm oder der Konverter. Verzichten sollten Sie auf den so genannten Autostart des Videos, also aufs Abspielen, sobald die Seite geladen ist. Versehen Sie den Film stattdessen mit den klassischen Bedienknöpfen. So kann jeder Besucher selber entscheiden, wann er Ihr Video sehen will. Komplett hinfällig ist die Konvertierung dann, wenn Sie ihr Video auf Youtube hochladen und auf Ihrer Webseite einfach einen Link setzen.
Beispiele für gelungene Videos
www.business-wissen.de (Rubrik: Marketing)
17.11.2009 - Schluss mit dem Management by Kontoauszug - Wege aus der Liquiditätsfalle
Wenn sich unbezahlte Rechnungen häufen und Aufträge ausbleiben, herrscht schnell Ebbe in der Kasse. Davon kann auch die Zimmerei Müller ein Lied singen. Sie ist auf Holzarbeiten rund ums Haus spezialisiert. Das Geschäft lief gut. Doch mit Beginn der Rezession zogen Kunden fest eingeplante Aufträge zurück...
So beginnt der Artikel von Frau Heidi Trabert (Handwerksblatt), in dem Sie ein interessantes Fallballspiel aus unseren Projekten herausgesucht hat, um das Thema "Wege aus der Liquiditätsfalle" näher zu beleuchten. Lesen Sie den ganzen Artikel unter www.handwerksblatt.de
06.11.2009 - Budgetierung als Führungsinstrument
Laut Definition ist die Budgetierung ein betriebswirtschaftlicher Planungsprozess, mit dem Ziel, ein Budget zu erstellen. Das Ergebnis ist ein kurzfristiger Unternehmensplan, der das Geschäft für die Zukunft des Unternehmens abbildet. Das Budget enthält unterschiedliche Teilpläne, zum Beispiel Absatzplan, Umsatzplan, Personalplan, Investitionsplan, Liquiditätsplan, Marketingplan, etc.
Richtig angewandt, ist das Budget eines der besten Instrumente für wirksame Führung.
Beachten Sie jedoch folgendes:
02.11.2009 - Kredithürde laut ifo-Institut gesunken
Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Oktober 2009
Kredithürde gesunken
Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Oktober etwas gesunken. Von den befragten Unternehmen bewerten 41,7% die Kreditvergabe der Banken als restriktiv. Im September stuften noch 43,7% die Vergabepraxis als zurückhaltend ein. Aus diesem Rückgang kann jedoch noch keine Entspannung der Finanzierungssituation abgeleitet werden. Insbesondere große Unternehmen treffen auf eine restriktive Kreditvergabepraxis der Banken.
Verarbeitendes Gewerbe:
Hier hat die Kredithürde über alle Unternehmensgrößenklassen hinweg abgenommen. Besonders deutlich ist der Rückgang bei den kleinen Unternehmen. Nach 43,2% im Vormonat berichten aktuell 38,3% der kleinen Firmen über schwierige Kreditverhandlungen. Bei den mittelgroßen Unternehmen hat die Kredithürde von 41,7% auf nun 40,8% abgenommen. Von den großen Unternehmen beklagt seit nunmehr neun Monaten über Hälfte der Befragungsteilnehmer eine restriktive Kreditvergabe der Banken. Der Anteil der „Restriktiv“-Meldungen hat sich aktuell aber von 54,5% auf 51,5% reduziert.
Handel:
Die Finanzierungssituation hat sich um 2,3 Prozentpunkte verbessert. 37,6% der Befragungsteilnehmer bewerten die Kreditvergabe der Banken als zurückhaltend. Im Bauhauptgewerbe ist die Kredithürde dagegen gestiegen. Sie liegt hier nun auf 47,1% nach 46,5% im Vormonat.
Quelle: Ifo-Institut
26.10.2009 - Schweigen ist Silber - Reden ist Gold
Bei der betriebswirtschaftlichen Optimierung von Apotheken stellen die Fachleute der Becker von Buch Unternehmensberatung immer wieder fest: Es mangelt an professioneller Kommunikation mit den Kunden.
Hannover, 26.10.09 – Eine alte Kaufmannsregel lautet: Im Einkauf liegt der Gewinn. Allein darauf scheinen sich nach wie vor viele Apotheker und Apothekenmitarbeiter zu verlassen – und vernachlässigen dabei die immer wichtiger werdende professionelle Kommunikation mit dem Kunden. Das berichtet Uwe Lang, auf die betriebswirtschaftliche Optimierung von Apotheken spezialisierter Berater bei Becker von Buch.
Ein typisches Beispiel sei die Bevormundung des Kunden. „Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht“, sagt Lang und verweist auf eine Apotheke, in der beim Verkauf jedes Medikaments automatisch auch Dosierung und Nebenwirkungen verbal mitgeliefert werden. „Wenn der Kunde das Medikament und seine Eigenschaften schon kennt, fühlt er sich schnell genervt. Besser wäre es, einfach nachzufragen, ob er dazu noch Informationen möchte.“ Wichtig sei das Gespräch auf Augenhöhe, das eine gleichberechtigte Partnerschaft signalisiert. Bei OTC-Waren könnte laut Lang noch ein Hinweis auf ein ähnliches Produkt erfolgen, das sich gegenüber dem verlangten in wenigstens einem Punkt positiv abhebt. „Das ist aktives Beraten und nicht einfach nur Verkaufen“, sagt der Berater.
Ähnliche Dissonanzen ergeben sich nach seinen Erfahrungen regelmäßig dann, wenn der Kunde ein anderes Präparat erhält als das vom Arzt verordnete. „Apotheker tun sich manchmal schwer, das Vertragsverhältnis von Herstellern und Krankenkassen so darzustellen, dass der Kunde die Situation versteht und akzeptiert“, meint Lang. Es werde dann leicht das Fachwissen herausgekehrt und zu wenig auf den Kunden gehört. Aktives Zuhören sei ohnehin eine der wichtigsten Eigenschaften eines Apothekers: „Aktiv bedeutet, beispielsweise zustimmend mit dem Kopf zu nicken“, erklärt Lang. „Durch Äußerungen wie ‚bestimmt‘, ‚da haben Sie Recht‘, ‚da kann ich Sie gut verstehen‘ oder ‚da
sind wir uns völlig einig” wird das Interesse unterstrichen.“ Statt nur mit diesen zustimmenden Äußerungen empfehle es sich auch, ganz konkret und direkt auf Aussagen des Kunden einzugehen. Lang: „Der Apotheker und seine Mitarbeiter sollten jede Gelegenheit nutzen, um das Gespräch mit dem Kunden zu intensivieren. Ehrliches Interesse des Apothekers an seinem Kunden, seinen Sorgen und Anliegen – das ist das Verkaufsrezept der Gegenwart in der Apotheke. Das sorgt für Zufriedenheit und Vertrauen – und macht sich letztendlich auch in der Kasse bemerkbar.“
www.apotheke-adhoc.de
01.10.2009 - So nutzen Sie Online-Netzwerke für Ihren Geschäftserfolg!
Es gibt kaum noch ein Unternehmen, das vollständig auf das Internet als Marketing- und Kommunikationsmedium verzichten kann. Die eigene Homepage, und sei es nur in Form einer virtuellen Visitenkarte, scheint das Mindeste zu sein. Selbst hartgesottene Online-Gegner mussten inzwischen erkennen, dass eine „Filiale“ im Web bei relativ geringen Kosten attraktive Verkaufs- und Kontaktmöglichkeiten bietet – vorausgesetzt, man wird unter den Milliarden Webseiten auch gefunden.
Mit entsprechend großem Budget lässt sich die eigene Homepage zwar eindrucksvoll promoten, beispielsweise durch Online-Anzeigen oder Suchmaschinenoptimierung (SEO); aber was machen Unternehmer, die dafür kein oder zu wenig Geld haben? Ein möglicher Weg: Sie zeigen Flagge in Online-Business-Netzwerken! Hier ist die Konkurrenz erheblich kleiner und die Chance, potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen, deutlich größer. Und in der Basis-Funktionalität stehen diese Portale zum Nulltarif zur Verfügung. Wer allerdings meint, das bloße Anmelden in diesen Netzwerken reiche aus für den Geschäftserfolg, der sollte sich eines Besseren belehren lassen. Das jedenfalls sagt Johannes Ulrich Becker von Buch von der gleichnamigen Unternehmensberatung in Hannover. Hier seine Tipps für den Einstieg ins Online-Networking:
Kleine Auswahl, große Reichweite
Im Lauf der letzten fünf Jahre haben sich lediglich zwei Online-Business-Netzwerke im großen Stil durchsetzen können: XING und LinkedIn. Das deutsche XING, 2003 noch als „OpenBC“ gestartet, zählt heute über acht Millionen Mitglieder weltweit mit Schwerpunkt Deutschland, die Benutzerfügung erfolgt in 16 Sprachen. LinkedIn wird aktuell von rund 47 Millionen Mitgliedern in 200 Ländern mehr oder weniger regelmäßig besucht, die englische Sprache ist bei dem US-amerikanischen Unternehmen eindeutig favorisiert. Beide Portale bieten kostenlose Mitgliedschaften, wer allerdings intensiven und direkten Kontakt zu anderen Mitgliedern aufnehmen und die zahlreichen Komfortfunktionen nutzen möchte, kommt um eine kostenpflichtige Mitgliedschaft nicht herum. Während XING für den Premium-Account monatlich lediglich 5,95 Euro haben möchte, langt LinkedIn richtig hin: Der empfohlene Service „Business Plus“ schlägt monatlich mit 49,95 US-Dollar zu Buche, die „Pro“-Mitgliedschaft kostet sogar das Zehnfache. Diese Ausgabe kann sich allerdings rechnen, es sollte jedoch vorab gründlich über das Konzept nachgedacht werden. Becker von Buch: „International agierende Unternehmen finden bei LinkedIn Kontaktpersonen aus der Crème-de-la-Crème ihrer Branche. Ein Geschäftskontakt ist da oftmals relativ leicht und schnell hergestellt.“
Für den ersten Eindruck gibt's keine zweite Chance
Wer sich auf einen akquisitorischen Kundenbesuch schlecht oder gar nicht vorbereitet, kaum Wert auf sein Äußeres legt und beim Gespräch wenig von sich preis gibt, wird kaum Erfolg haben. Das Gleiche gilt für Online-Business-Netzwerke. Hier muss bei der Anmeldung zunächst ein persönliches Profil angelegt werden, sozusagen die Visitenkarte des Unternehmens und vor allem die seines Repräsentanten. Ganz entscheidend ist das Foto. „Das klassische Passfoto mit sturem Blick ist ebenso ungeeignet wie der Schnappschuss aus dem letzten Strandurlaub“, sagt Becker von Buch. „Zu empfehlen ist ein professionell aufgenommenes Porträt in branchentypischer Kleidung.“ Ganz weglassen dürfe man das Foto auch nicht, denn dies signalisieren, dass man nicht wirklich am Networking interessiert sei und zumindest optisch anonym bleiben wolle.
Dieses „hinter dem Berg halten“ wichtiger Informationen sei ohnehin ein Problem vieler deutscher Unternehmer. Hier müsse man auch mal über seinen Schatten springen und beispielsweise Teile des Lebenslaufs veröffentlichen, was im Internet ansonsten nicht gerade empfehlenswert ist. „Potenzielle Kunden wollen möglichst genau wissen, mit wem sie es zu tun haben“, erklärt der Unternehmensberater. „Die Karriereleiter bietet dazu recht oft Anknüpfungspunkte.“ Private Vorlieben allerdings seien nur dann erwähnenswert, wenn sich darüber auch Geschäftskontakte knüpfen ließen. Die Mitgliedschaft in Sportclubs oder wohltätigen Organisationen beispielsweise. „Eine der wichtigsten Funktionen in allen Networks ist die Suche nach Begriffen aus dem Umfeld eines Mitglieds“, so Becker von Buch. „Deshalb sollte man bei privaten aber speziell bei beruflichen Angaben sehr sorgfältig und präzise formulieren und exakt beschreiben, was man sucht oder anbieten kann.“ Nicht zu vergessen sei zudem: „Business-Netzwerke machen nur dann Sinn, wenn sie auch genutzt werden. Sich einfach anzumelden und zu warten, bis jemand zufällig vorbeikommt und einen Auftrag platziert, ist reines Wunschdenken.“ Optimal seien in diesem Zusammenhang die in den Portalen installierten Foren zu allen möglichen beruflichen Themen. „Engagierte Mitglieder geben hier Tipps, nehmen Stellung und beantworten Fragen. Besser lässt sich die eigene Kompetenz kaum darstellen.“
www.marketing-boerse.de
www.twentyfourseven.cc
www.it-daily.net
www.gesundheitswirtschaft.info
10.09.2009 - Kreditvergabe - Erhöhen Sie jetzt Ihre Chancen
Das Expertenmagazin der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung mbH) hat zur IAA die neue Ausgabe mit dem Aufmacher „Kundinnen: Eine Zielgruppe mit Anspruch“ herausgebracht. Neben diesem Hauptthema hat sich die Journalistin Tanja Strauß intensiv mit dem Thema "Kreditvergabe von Banken" auseinandergesetzt. In diesem Zusammenhang wurde Dr. von Buch konsultiert.
Lesen Sie den aktuellen Artikel und erfahren Sie, wie auch Sie Ihre Chancen auf einen Kredit deutlich erhöhen…
GTÜ Expertenmagazin
07.09.2009 - Erfolgsfaktor E-Mail - So nutzen Sie die elektronische Post optimal und vermeiden teure Fehler!
Seit mehr als zehn Jahren gehört die E-Mail zum Standardrepertoire der Unternehmenskommunikation. Dennoch bleiben 40 Prozent der über die elektronische Post hereinkommenden Kundenanfragen unbeantwortet, so das Ergebnis der Studie „Reality Check 2009“ der auf Mail-Mananagement spezialisierten Firma Novomind. Auslöser dieser umsatz- und imageschädigenden Ignoranz ist nach Ansicht des Unternehmensberaters Johannes Ullrich Becker von Buch schlicht die Überforderung der E-Mail-Empfänger: „Allein in Deutschland landen täglich rund 80 Millionen Mails in den virtuellen Briefkästen, davon sind geschätzte 90 Prozent Spam, also unerwünschte Werbung. Hier die Spreu vom Weizen zu trennen, fällt vielen offenbar sehr schwer.“
Tipps für E-Mail-Empfänger
Tipps für E-Mail-Absender
Wie Becker von Buch erläutert, sollten E-Mails nicht den persönlichen Kontakt beispielsweise am Telefon ersetzen. „Der direkte Dialog ist immer noch der beste“, sagt der Unternehmensberater. „Fragen und Antworten erfolgen unmittelbar, außerdem kommt hier ein Aspekt zum Tragen, der im Beruf äußerst wichtig ist: Sprachgefühl und Betonung. Missverständnisse sind dagegen bei E-Mails an der Tagesordnung – trotz der von manchen exzessiv genutzten Smileys“. Hüten sollte man sich auch davor, jede Mail zwanghaft sofort beantworten zu müssen: „Das lenkt nur von der eigentlichen Arbeit ab. Alle zwei, drei Stunden in den Posteingang sehen und dann Fragen zugig beantworten ist viel effektiver.“
www.all4finance.de
www.absatzwirtschaft.de
www.medinfoweb.de
www.workingoffice.de
www.schuhrevue.at
27.07.2009 - Datensicherheit: Tipps für die Auslandsreise
75 Prozent der europäischen Arbeitnehmer in gehobenen Positionen können auch im Urlaub nicht die Verbindung zur Firma kappen. Sie lesen und beantworten Mails oder arbeiten online an Projekten weiter. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Online-Jobbörse StepStone unter 18.063 Fach- und Führungskräften. Schließlich finden sich heute selbst in den abgelegensten Winkeln der Welt Online-Zugänge. Die sind aber häufig mit Vorsicht zu genießen, nicht nur was die Kosten angeht.
Wer in der Firma ins Netz geht, kann sich in der Regel darauf verlassen, dass die Kommunikation so sicher wie möglich verläuft. Firewalls, E-Mail- und Webseiten-Filter mit ständigen Viren-Updates sind heute ebenso obligatorisch wie die Verschlüsselung gesendeter und empfangener Daten über drahtlose Netzwerke. Sucht man vergleichbare Sicherheit auch unterwegs, führt kaum ein Weg an der eigenen Technik vorbei. „Am besten geht man mit dem nach aktuellen Sicherheitsstandards konfigurierten Notebook ins Netz, beispielsweise über einen UMTS-Stick“, empfiehlt Unternehmensberater Johannes Ulrich Becker von Buch. „Auch mit modernen Smartphones kann man sich schnell und sicher im Internet bewegen. Liegt das Urlaubsziel in den großen europäischen Ländern mit gut ausgebauter Online-Infrastruktur, sollte die Nutzung kein Problem sein.“
Steht kein UMTS (hin und wieder auch als 3G bezeichnet) zur Verfügung, bietet laut Becker von Buch das deutlich langsamere Verfahren GPRS/Edge aber immer noch ausreichende Geschwindigkeiten fürs normale Surfen: „Der komfortable Spaß wird aber mit Sicherheit teuer. Denn die von der EU zum 1. Juli beschlossene Kostenbremse bei der Telefonnutzung im Ausland – beim so genannte Roaming – betrifft ausschließlich mobile Telefondienste, Datenübertragungen bleiben weiterhin kostspielig, da hier nicht nach Zeit, sondern nach übertragenem Datenvolumen abgerechnet wird.“ So könne der Aufruf einer einzigen mit Bildern gespickten Webseite schnell ein paar Euro kosten. Selbst normaler E-Mail-Verkehr dürfte da die Urlaubskasse arg strapazieren.
Besitzt man ein Notebook oder ein Smartphone mit WLAN-Fähigkeit, könnte ein Hotspot die deutlich günstigere Alternative zu UMTS & Co sein, so der Unternehmensberater. „Die drahtlosen Internetzugänge, in die man sich gegen relativ geringe Kosten einloggen kann, stehen heute in vielen Urlaubshotels, Restaurants und Cafés zur Verfügung. Da der Urlauber mit der eigenen Technik unterwegs ist, besteht kaum die Gefahr einer Infektion mit schädlicher Software.“ Nicht gesichert sei man aber gegen heimliches Abhören der Kommunikation. „Man sollte also tunlichst jede Online-Kommunikation vermeiden, in der nach Passwörtern oder anderen persönlichen Informationen gefragt wird. Dies gilt ganz besonders dann, wenn nicht die eigene Hardware genutzt wird, sondern ein Online-PC im Hotel oder in einem Internet-Café. Dieser Computer kann mit jeder Menge Spionage-Software verseucht sein, die beispielsweise von einem vorherigen Benutzer während des Surfens unbemerkt heruntergeladen wurde.“
Um E-Mails abzurufen oder zu senden, empfiehlt Becker von Buch vor dem Urlaub ein Extra-Konto einzurichten, beispielweise bei einem Free-Mailer. „Per E-Mail-Weiterleitung landen dann alle ankommenden Mails in Kopie bei dieser Adresse, die nach den Ferien einfach gelöscht wird. Sollte jemand die Online-Kommunikation belauscht, dabei diese Adresse erfahren und typischerweise in einer Spam-Datenbank aufgenommen haben, wird sie ihm nicht viel nützen …“
www.sicherheit.info
www.itseccity.de
www.securitymanager.de
www.diekaelte.de
06.07.2009 - Neuer Firmenwagen: So hilft der Staat bei der Finanzierung!
Voller Neid blicken derzeit wohl etliche Firmeninhaber, Freiberufler und Selbstständige auf jene Privatleute, die sich über die „Abwrackprämie“ einen neuen Wagen preiswert leisten konnten. Denn die staatliche Unterstützung gilt nicht für betrieblich genutzte Fahrzeuge. Dabei können durchaus auch Geschäftsleute von Fördermitteln für neue schadstoffarme Fahrzeuge profitieren, erklärt Unternehmensberater Johannes Ulrich Becker von Buch. Und zwar über ein günstiges Darlehen aus dem „ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm“ der KfW Bankengruppe.
Unterstützt werden laut Becker von Buch Maßnahmen, die den Energieverbrauch und den Schadstoffausstoß von Unternehmen senken helfen. Dazu zählten neben Pkw mit Biogas- oder Erdgasantrieb auch emissions- und lärmarme Nutzfahrzeuge. Diese müssten mindestens den Abgasstandard Euro 5 erfüllen. „Sogar für die Anschaffung schwerer Lkw gibt es Sonderdarlehen und Zuschüsse“, erklärt Becker von Buch. Das Gesamtgewicht dürfe aber maximal zwölf Tonnen betragen, außerdem müsse das Fahrzeug den derzeit strengsten Abgasstandard nach der EEV-Norm erfüllen.
Wie der Unternehmensberater weiter ausführt, kann mit dem Kredit der KfW ein Fahrzeug vollständig finanziert werden. Je nach Bonität betrage die Laufzeit bis zu zehn Jahren mit einem Effektivzins zwischen zwei und knapp sieben Prozent pro Jahr. In vielen Fällen sei sogar ein tilgungsfreies Anlaufjahr möglich.
„Beantragt wird ein Förderkredit bei der Hausbank“, sagt Becker von Buch. Für direkten KfW-Zuschuss zum Lkw-Kauf – zwischen 3400 und 4250 Euro – sollte man sich direkt an die KfW wenden.
www.kma-online.de
www.management-praxis.de
www.fuhrpark.de
www.gmbhchef.de
23.06.2009 - Direktvermarktung im Agrarbetrieb!
Die Fleischrind GmbH Oberweißbach in Thüringen bietet gesunde Rinder in einer natürlichen Landschaft. Nur, wie kann man damit Geld verdienen? „Veredlung“ heißt das Lösungswort – das passende Marketing vorausgesetzt.
Geschäftsführer Möller ist es gewohnt, das Gespräch mit externen Experten zu führen. „Der Erfahrungsaustausch ist die billigste Investition.“ Deshalb war er auch daran interessiert, die Argumente des Marketingexperten Hubertus von Hülsen zu hören, als ihm von der Unternehmensberatung Becker von Buch angeboten wurde, der Sache mit dem fehlenden Gewinn im Steakhaus auf den Grund zu gehen. Der Mann von draußen hat sich als Erstes den Betrieb angeschaut, bevor er den Laptop aus der Tasche zog…
Lesen Sie den ganzen Artikel der in der Bauernzeitung (Ausgabe KW 26, 2009) erschienen ist hier:
Artikel Direktvermarktung
03.06.2009 - So steuern Sie Ihre Firma durch die Wirtschaftskrise
„Keine Experimente“ – so lautete der wohl bekannteste Wahlkampfslogan der Adenauer-Ära. Für kleine und mittelständische Unternehmer ohne üppige Finanzreserven kann dieses Bekenntnis zum Wegweiser durch die Wirtschaftskrise werden. Meint zumindest Johannes Ulrich Becker von Buch, Geschäftsführer des gleichnamigen Beratungsunternehmens in Hannover. Der Experte hat drei Regeln für die Zukunftssicherung einer gefährdeten Firma zusammengestellt:
Regel 1: Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft
Diversifikation hat zweifellos ihr Gutes. Läuft ein Geschäftsbereich nur schleppend, können andere Unternehmensaktivitäten für Ausgleich sorgen. Doch die Zeit der Generalisten scheint unwiederbringlich ihrem Ende zuzugehen. Das zeigen nicht zuletzt die Krisen einst marktbeherrschender Konzerne aus dem Automobil- und Handelssektor. Die Gründe liegen auf der Hand: Wer in jedem Bereich Spitzenleistungen vollbringen will, muss für entsprechende Ressourcen sorgen, sowohl im personellen wie im finanziellen Sektor. Hinzu kommt, dass sich Universalanbieter im Wettbewerbsumfeld nur sehr schwierig positionieren lassen. Spezialisten haben es da in jeder Beziehung deutlich einfacher. Deshalb gilt: Trennen Sie sich von allen Aktivitäten, in denen Sie nur Durchschnitt sind, konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre eindeutigen Stärken und experimentieren Sie auf keinen Fall mit Geschäftsbereichen, in denen Sie keine oder nur geringe Erfahrung haben.
Regel 2: Halten Sie Ihre Preise stabil
Wenn Umsätze und Gewinne sinken, denken viele Unternehmer über Preissenkungen nach. Gibt es dafür einen triftigen Grund – beispielsweise ein Firmenjubiläum, deutlich gesunkene Einkaufspreise oder Restposten –, ist das für Kunden auch nachvollziehbar. Erfolgt die Preissenkung allerdings rein experimentell aus heiterem Himmel, könnten sich Kunden fragen, ob sie bisher nicht übervorteilt wurden. Außerdem bringen sinkende Verkaufspreise zwar mehr Umsatz, erhöhen aber nicht zwangsläufig die Gewinne. Das Verhältnis von festen und variablen Kosten ist hier entscheidend. Ganz gefährlich sind Preiskriege mit Wettbewerbern, denn letztlich kennen solche Gemetzel nur Verlierer. Machen Sie Ihren Kunden stattdessen klar, dass gute Leistung immer noch gutes Geld kostet und rücken Sie gegebenenfalls ihre ohnehin niedrigpreisigen Angebote in den Vordergrund. Nicht zu vergessen: Wenn die Konjunktur wieder anzieht, profitieren Sie automatisch. Die anderen dagegen befinden sich in Erklärungsnot für die plötzlich ansteigenden Preise …
Regel 3: Bieten Sie Ihren Kunden mehr Service
Freundliche, hilfsbereite und kompetente Mitarbeiter bringen oft mehr Umsatz als eine groß angelegte Werbekampagne. Da Deutschland in Sachen Service nach wie vor einer Diaspora ähnelt, werden viele Kunden von verständnisvoller Kommunikation und schneller Auftragsabwicklung begeistert sein. Ihr professioneller Service spricht sich herum und steigert die Nachfrage. Hilfreich und wertvoll sind auch Kleinigkeiten, wie telefonisches oder briefliches Nachfragen nach Auftragsende, Karten zu Geburts- und Feiertagen oder kleine „Add-ons“ für wenige Euro, passend zu Ihrem Angebot.
www.kunststoffforum.de
www.recyclingportal.eu
www.hofdirekt.de
11.05.2009 - Kennen Sie Ihre Kreditwürdigkeit?
Besuche bei Sparkassen und Banken sind für viele Unternehmen derzeit ein Gang nach Canossa. Vor allem dann, wenn es um eine neue oder erweiterte Kreditlinie gehen soll. Maßgeblich für das Gespräch ist das so genannte Rating des Kunden – das viele Banker aber wie ein Staatsgeheimnis hüten. Wer seine eigene Kreditwürdigkeit kennt, kann aber besser verhandeln. Was nur wenige wissen: Die Geldhäuser sind quasi verpflichtet, das Rating mitzuteilen. Darauf weist die Hannoveraner Unternehmensberatung Becker von Buch hin.
Grundlage für die Offenlegung des Ratings ist die „Selbstverpflichtung der deutschen Kreditwirtschaft zur Rating-Kommunikation“, erklärt Johannes Ulrich Becker von Buch, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens. Verabschiedet wurde das Papier von der „Initiative Finanzstandort Deutschland“ (IFD), es ist für alle deutschen Kreditinstitute gültig. Zitat aus dem Dokument: „Die IFD-Mitglieder haben sich auf eine sechsstufige Ratingskala verständigt. Sie verpflichten sich, dem Kunden gegenüber ihre jeweilige Ratingentscheidung offenzulegen und auf diese IFD-Skala zu übersetzen.“ Die Skala enthält Bewertungen von 1 bis 6, wobei mit 1 ein „Unternehmen mit sehr guter bis guter Bonität“ und einem Insolvenzrisiko von bis zu 0,3 Prozent bezeichnet wird. Liegt die Note bei 3, spricht das Institut von einem Unternehmer „mit befriedigender beziehungsweise noch guter Bonität“ und einem Risiko-Prozentsatz von 0,7 bis 1,5. Unternehmer mit 6er-Rating dagegen sehen sich mit „sehr hohem Risiko“ und einer Kreditausfallwahrscheinlichkeit „ab 8 Prozent“ konfrontiert.
Offene Kommunikation in beiden Richtungen
„Rückt der Banker aufgrund des Hinweises auf die IFD schließlich die Rating-Note heraus, sollte sich der Kunde erklären lassen, wie die Bank zu dieser Bewertung gekommen ist“, empfiehlt Becker von Buch. „Dabei offenbaren sich in der Regel die Stärken und Schwächen des Unternehmens – die man zukünftig auf- beziehungsweise abbauen kann, um sich im Rating zu verbessern.“ Hilfreich sei in solchen Fällen die Vorlage eines Business-Plans, der ständig fortgeschrieben wird. Die Bank sollte über den monatlichen Stand und geschäftliche Tendenzen informiert werden.
Nicht nur Zahlen beeinflussen das Rating
Außerdem spielen auch die „weichen“ Faktoren, wie Marktposition, Führungsmannschaft und Nachfolgeregelung eine immer größere Rolle. „Vermeiden sollte man künftig auch jene Fallstricke, die unweigerlich zu einer höheren und damit schlechteren Note führen“, erklärt der Unternehmensberater. Dazu gehörten rückläufige Geldeingänge auf dem Konto, Überziehung der vereinbarten Kreditlinie an mehr als 90 Tagen innerhalb eines Jahres, nicht ausgeführte Überweisungen, Lastschrift- oder Scheck-Rückgaben mangels Deckung oder gar Pfändungsbeschlüsse für das Konto. „Auf solche Warnsignale reagieren Banker gerade heutzutage ausgesprochen sensibel“, sagt Becker von Buch. „Das Misstrauen kann soweit führen, dass nicht nur die Kreditwilligkeit seitens der Bank gegen Null abdriftet; die Geschäftsverbindung könnte außerdem grundsätzlich in Frage gestellt werden.“
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12.03.2009 - Liquditätssicherung - So bleiben Sie zahlungsfähig!

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten verlieren manche kleine und mittelständische Unternehmen den Überblick über ihre Liquidität. Mithilfe einer guten Liquiditätsplanung können Unternehmen dem vorbeugen und so eine Zahlungsunfähigkeit vermeiden.
Wenn Banken keine Kredite mehr bewilligen, Kunden gar nicht oder nur schleppend zahlen, sich die Rechnungen türmen und Mitarbeiter auf ihr Gehalt warten, ist es meist schon zu spät. Die Zahlungsfähigkeit ist erschöpft, das Unternehmen de facto pleite. Damit es gar nicht erst dazu kommt, rät die Hannoveraner Unternehmensberatung Becker von Buch GmbH zu einem Liquiditätsplan, der monatlich fortgeschrieben werden sollte und als Signalgeber für die Einleitung liquiditätsverbessernder Maßnahmen dient.
Gefahr leerer Kassen rechtzeitig erkennen
Wichtig ist den Experten zufolge die Erfassung sämtlicher Einnahmen und Ausgaben im betrachteten Vorschauzeitraum. Dazu müssten Umsätze und Kosten realistisch eingeschätzt sowie Steuern und Sozialleistungen berücksichtigt werden. Nicht zu vergessen seien Reparaturen und Ersatzbeschaffungen, aber auch Zahlungen für Zins und Tilgung.
Empfindliche Fehler passierten häufig bei der Einschätzung des "Schlupfes" zwischen Rechnungslegung und Zahlungseingang. Es sei unbedingt zu prüfen, ob Zahlungsausfälle zu befürchten sind. Hier wäre es ratsam, mit einem "Worst-Case-Scenario" und einem "Best-Case-Scenario" zu arbeiten, um sich alle möglichen Eventualitäten vorab vor Augen zu führen. Es sei auch sinnvoll, die Bonität einiger "Wackelkandidaten" vorab zu prüfen.
Monatliche Aktualisierung
"Ein wirksames Instrument der Unternehmensführung ist die Liquiditätsplanung nur dann, wenn sie ausreichend präzise und aktuell ist. Bei monatlicher Aktualisierung lassen sich aus diesem Plan Maßnahmen ableiten, um die Firma wieder auf Kurs zu bringen", erklärt Johannes Ulrich Becker von Buch, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens.
Möglichkeiten der Liquiditätsverbesserung
Die praktische Nutzung eines Liquiditätsplanes setzt laut Becker von Buch Kriterien für das Auslösen der Alarmglocken voraus. Diese Kriterien beträfen besonders den kurzfristigen Status. Der Unternehmensberater erklärt:
"Möglichst noch in einer ausreichend liquiden Situation sollte mit der Bank über Konditionen verhandelt werden. Wichtig ist dabei, sich möglichst nicht in den für die Bank profitableren kurzfristigen Bereich drängen zu lassen." Gegebenenfalls auch mit Expertenhilfe bringe eine Umschuldung in den Langfristbereich mehr Sicherheit und weniger Zinsbelastung. "Weitere Maßnahmen betreffen ein gestrafftes Mahnwesens, eine schnellere Rechnungslegung, den Einsatz der Instrumente Leasing und Factoring sowie Rabatt und Skonto, letztere in beiden Richtungen", empfiehlt Becker von Buch. Einfach auf bessere Zeiten zu hoffen sei eine zwar oft anzutreffende aber höchst riskante Strategie: Ein Unternehmer oder Selbstständiger solle der Realität immer ins Auge blicken, meint der Experte. Wenn sich die äußeren Bedingungen ändern, müsse man sich anpassen, und zwar rechtzeitig. Eine umfassende Liquiditätsplanung sei dafür das ideale Werkzeug.
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18.02.2009 - In der Krise erfolgreich gegen den Strom!

Umsatzeinbrüche in vielen Branchen kennzeichnen den Beginn einer allgemeinen Wirtschaftskrise. Wie reagieren typische Unternehmer? Sie sparen! Und das sei auch gut so, meint Johannes Ulrich Becker von Buch, Unternehmensberater aus Hannover, schränkt aber sofort ein: „Man darf in Krisenzeiten überall sparen, nur nicht bei Marketingmaßnahmen! So manches Unternehmen hat sich schon zu Tode gespart. Der Chef der Becker von Buch Unternehmensberatung GmbH plädiert im Gegenteil dafür, das Marketingbudget zu erhöhen, selbst wenn es schwerfällt: „Wer mit einem leistungsschwachen Auto einen steilen Berg hinauffahren will, nimmt schließlich nicht den Fuß vom Gas, sondern tritt voll durch.“ Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise sei solch ein steiler Berg, sagt Becker von Buch. „Viele Unternehmer resignieren angesichts der Schwierigkeiten. Sie treten das Gaspedal nicht durch und bleiben unten im Tal. Aber in der Masse geht man unter, man wird nicht wahrgenommen. Für das Unternehmen heißt das: Weitere Kunden brechen weg und neue kommen nicht dazu – die Todesspirale beginnt.“
KMUs sind von der Krise besonders betroffen
Der überwiegende Teil der Klientel seiner Unternehmensberatung kommt aus klein- und mittelständischen Betrieben, erzählt Becker von Buch. Klassische Handwerksbetriebe wie Bäckereien und Metzgereien, aber auch Apotheken gehören ebenso dazu wie Speditionen und Unternehmen aus der Bau- und Landwirtschaft. „Diese so genannten KMUs trifft die Krise besonders hart“, sagt der Unternehmensberater. „Die Eigenkapitalquote ist meist sehr gering, es gibt kaum Reserven. Die Banken schalten auf stur, und deshalb wird dann an allem und jedem gespart.“ Nahezu regelmäßig empfehlen Becker von Buch und seine Berater nach der kaufmännischen Analyse eines Unternehmens mehr Engagement in Sachen Werbung. „Jetzt ist die beste Zeit, beispielsweise durch Anzeigen in der örtlichen Presse aufzufallen“, erklärt der Experte. „Denn wenn alle anderen durch werbliche Abwesenheit glänzen, hat man die Aufmerksamkeit auf seiner Seite. Man erobert zusätzliche Marktanteile, übersteht damit die Krise und hat danach die beste Ausgangsposition für ein gesundes Wachstum.“
Auf das beste Angebot setzen
Mit gezielten Marketingmaßnahmen lassen sich auch jetzt neue Kunden finden und bisherige reaktivieren, so Becker von Buch. „Teil unserer Beratung ist es in der Regel, die Produkte oder die Dienstleistungen mit den besten Aufwand-zu-Nutzen-Verhältnissen herauszukristallisieren“, erklärt der Unternehmensberater. „Passt dieses Angebot dann noch zur derzeitigen Nachfrage im Markt, sind die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt.“ Genau auf dieses Angebot sollte dann die Werbung abgestimmt sein. „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“, meint Becker von Buch. Sich selbst als tolles Unternehmen darzustellen, bringt gar nichts. Die Leute wollen keine Firma kaufen, sondern ein Produkt oder eine Dienstleistung. Darauf sollten sich die Marketingaktionen konzentrieren. Und auch hier muss das Kosten-Nutzen-Denken greifen. Marketingaktionen müssen wohl durchdacht sein, auf größtmöglichen Effekt abgestimmt sein. Und das bedeutet, dass die potentiellen Kunden mit dem bestmöglichen Medium auf die ansprechendste Weise im passenden Moment angesprochen werden. Es gilt nicht immer der Grundsatz:„Viel hilft viel“, aber viele unserer Analysen zeigen eine Proportionalität zwischen den Werbekosten und der Umsatzentwicklung.
Anzeigen gibt's auch zum Schnäppchenpreis
Zur Optimierung der Marketingmaßnahmen sowie zur Ergänzung besonders pfiffiger Ideen sollten Experten eingeschaltet werden. Becker von Buch arbeitet diesbezüglich mit den Anzeigenabteilungen der örtlichen Medien zusammen, die derzeit ein sehr offenes Ohr fürs Neugeschäfts und sogar Anzeigen-Schnäppchen auf Lager haben: „Tageszeitungen und Anzeigenblätter sind ideal fürs Endkundengeschäft, aber auch Hörfunkwerbung bringt häufig die gewünschte Resonanz.“ Liegt der Fokus des Unternehmens in Geschäften mit anderen Firmen, sollte über Anzeigen in der Fachpresse nachgedacht werden. Wichtig sei zudem, auch an Online-Werbung zu denken. „Die weitaus meisten Medien betreiben einen eigenen Web-Auftritt und schalten Werbebanner. Hier gibt es meist sehr günstige Einstiegsangebote.“ Nur eines sollte man nicht tun: Untätig auf bessere Zeiten warten. „Jetzt ist die beste Zeit, um gegen den Strom zu schwimmen: mit antizyklischen Werbemaßnahmen. Denn wie sagt schon das Sprichwort: Dem Mutigen gehört die Welt.., oder moderner ausgedrückt: Yes we can!“
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03.03.2008 - Becker von Buch macht Stadtwerke fit!

Spremberg. Mit der Entlassung von neun Mitarbeitern, Einsparungen im Fahrzeugbereich und einem geringeren Stromdeputat sollen in den Jahren 2009 bis 2012 rund 1,5 Millionen Euro in den Städtischen Werken Spremberg eingespart werden.
Das rechnete Manfred Westermeyer, Projektleiter der Becker von Buch Unternehmensberatung, gestern dem Stadtparlament vor. In einer Strukturanalyse hatte der Berater die Bereiche Einkauf / Vertrieb sowie die technischen und die kaufmännischen Dienste im Unternehmen betrachtet. Zudem sei in einer anonymen Mitarbeiterbefragung herausgefunden worden, dass 16 Prozent der Mitarbeiter gern mehr Aufgaben übernehmen würden, sich fünf Prozent überhaupt nicht ausgelastet fühlten und nur 34 Mitarbeiter meinten, dass sie genug Gehalt bekämen. Manfred Westermeyer: «Teilweise haben die Mitarbeiter die Maßstäbe verloren. Im Vergleich zu anderen deutschen und österreichischen Unternehmen werden sie gut bezahlt.»
Den neun Entlassenen ist laut Westermeyer eine Abfindung gezahlt worden. Trotz einer Abfindungssumme von insgesamt 390 000 Euro würden in den nächsten vier Jahren durch die Kündigungen knapp 1,36 Millionen Euro eingespart. Zudem würden die 21 Autos auf 17 abgespeckt. Und mit den Mitarbeitern sei sich darauf geeinigt worden, dass ihr Stromdeputat, das derzeit bei einen Wert von 677 Euro liege, auf 387 Euro heruntergefahren werde. Was dem Unternehmen weitere 77 400 Euro an Einsparungen in den vier Jahren bescheren werde. Ganze 3 Millionen Euro hätte die hundertprozentige Tochter der Stadt eingespart, wenn bereits ab dem Jahr 2004 die Struktur verändert worden wäre. «Ich frage mich» , so Westermeyer, «warum das nicht schon früher gemacht wurde?»
Das fragt sich auch Sprembergs Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU). Nach dieser Analyse wäre es möglich gewesen, dass die Stadtwerke ab 2003 jährlich 500 000Euro in den Haushalt abführten. Und Spremberg, so Schulze, hätte es ein Jahr eher aus den roten Zahlen geschafft. (ani)
Lausitzer Rundschau
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