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03.03.2010 - Verkaufen in Krisenzeiten

Landauf, landab scheint es in Vertriebsabteilungen derzeit nur ein Thema zu geben: Wie steigern wir Umsatz und Ertrag? Denn dass hektisch reduzierte Verkaufspreise nur die linke Seite der Jahresbilanz schönen, hat sich inzwischen herumgesprochen.

„Im Chinesischen wird Krise durch zwei Schriftzeichen ausgedrückt, das eine steht für Gefahr, das andere für Chance“, sagt Horst Emde, Vertriebsspezialist der Becker von Buch Unternehmensberatung. „Und entsprechend sollten Verkäufer agieren: Gefahr ist im Verzug, also ist schnelles Handeln angesagt. Die Chance wiederum ergibt sich durch Umdenken: Runter vom sanften Ruhekissen der reinen Kompetenz, rauf auf den Berg der Empathie.“ Denn sich in die Lage eines andern Menschen zu versetzten, mit ihm zu fühlen und entsprechend zu reagieren, sei ein zwar schwieriges aber erfolgreiches Verkaufskonzept. „Kompetenz allein reicht in Krisenzeiten nicht aus. Sehr gute Produkte und Dienstleistungen gibt es zuhauf. Was es deutlich weniger gibt, sind Verkäufer, die genau wissen, was ihr Kunde will – und nicht will.“

Last oder Lust

In den meisten Verkaufsgesprächen stehe nach wie vor das Angebot im Mittelpunkt, so Emde weiter. Verkäufer brillierten durch ihr Fachwissen, durch kostenlos angebotenem Kaffee und Prospektstapel. „Aber das will der Kunde ja gar nicht“, sagt Emde. „Der Kunde will entweder die Lösung für ein Problem oder etwas, das ihm Lustgewinn verschafft.“ Wer dafür keinen Draht habe, verzichte auf mehr als 90 Prozent seiner Verkaufschancen.

Zwei Seiten einer Medaille

Gerade in Krisenzeiten sei der Kunde für den Verkäufer der wichtigste Mensch auf Erden. Und genauso müsse er argumentativ behandelt werden. Emde: „Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ich erfasse exakt seine ganz individuellen Bedürfnisse, zum Beispiel nach mehr Komfort oder Prestige, und befriedige diese durch mein Angebot. Oder ich nehme ihm sinnbildlich gesprochen eine Last von den Schultern. Letzteres – das provokative Verkaufen – zielt darauf ab, den Kunden aus einer ihm bisher gar nicht so bewussten unangenehmen Situation zu befreien. Das kann ein zu kleines Auto ebenso sein wie ein unattraktiver Anzug. „Durch geschickt gesetzte Argumente lässt sich hierbei das Verkaufsgespräch sozusagen umdrehen“, erklärt der Vertriebsprofi. „Vom ‚Du sollst‘ des Verkäufers hin zum ‚Ich will‘ des Kunden.“ Empathie und Provokation – für Horst Emde sind dies zwei Seiten einer Medaille. Und mit die besten Weg aus der derzeitigen (Verkaufs)Krise.

01.02.2010 - Change - Management: Was Sie von Konzernen lernen können

Bei Großunternehmen gehört Changemanagement gerade in Krisenzeiten zum Alltag. Wenn Produktions- oder Vertriebsstrukturen teilweise radikal umgebaut werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, müssen das Mitarbeiter nicht nur akzeptieren, sondern auch unterstützen. Konzerne managen diesen Wechsel in der Unternehmenskultur mit speziell dafür aufgestellten Teams, kleinere Firmen sind dazu nur selten in der Lage. Hier bleibt die Überzeugungsarbeit meist an Chefin oder Chef hängen. Umso wichtiger ist es, das Changemanagement auf das Wesentliche zu reduzieren. Wir haben dazu vier Regeln aufgestellt:

Regel 1: Definieren Sie „soziale“ Ziele und Zeiträume

Im Gegensatz zum klassischen Projektmanagement stehen im Changemanagement die Mitarbeiter im Mittelpunkt des Veränderungsprozesses. Das heißt: Auftauchende Widerstände sind nicht sachlich, sondern emotional begründet („den Kollegen X kann ich nicht leiden“ oder „das machen wir schon seit Jahren so und nicht anders“). Umso wichtiger ist es, bei der Zieldefinition die Stärken und Schwächen jedes Mitarbeiters zu berücksichtigen, beispielsweise dessen Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Bequemlichkeit oder Ehrgeiz. Um Reibungsverluste in Grenzen zu halten, sollten die Veränderungsprozesse gleitend erfolgen und nicht etwa von einem Tag auf den anderen. Geben Sie den Mitarbeitern Zeit, sich an die Neuerungen zu gewöhnen. Bleiben Sie aber auf jeden Fall konsequent bei der Umsetzung Ihrer Zielvorgaben.

Regel 2: Entwickeln Sie eine dynamische Veränderungsstrategie

Tiefgreifende Veränderungen in der Unternehmenskultur gehen nur selten reibungslos über die Bühne. Vielfach scheitern sie auch ganz, und zwar dann, wenn die einmal aufgestellte Strategie „ohne Rücksicht auf Verluste“ durchgezogen wird. Dieser Entwicklung lässt sich mit einer dynamischen Strategie vorbeugen. Dabei wird kontinuierlich das Feedback aus Mitarbeiterkreisen in die weitere Planung einbezogen. Das erleichtert nicht nur die Umsetzung, sondern spiegelt auch den Willen der Unternehmensleitung wider, Wünsche der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Und das ist einer der wichtigsten Schlüssel für erfolgreiches Changemanagement.

Regel 3: Messen Sie die Erfolge

Neuerungen einzuführen, nur „weil alle anderen es auch machen“, ist sinnlos. Jeder Change-Prozess verläuft anders, selbst wenn die Ziele identisch sind. Denn Sie haben es hier nicht mit Verfahren und Maschinen zu tun, sondern mit Menschen. Und die sind eben unberechenbar. Deshalb müssen Sie bereits umgesetzte Veränderungen objektiv bewerten. So ist es durchaus denkbar, dass Sie in die völlig falsche Richtung marschieren und sich Teilaspekte des Changemanagements als Rückschritt erweisen. Hilfreich ist dabei die Einführung der „Balanced Scorecard“ (BSC). Das ist ein Konzept zur Dokumentation der Ergebnisse aus Messungen der Aktivitäten eines Unternehmens im Hinblick auf seine Vision und Strategien. Die BSC bietet Führungskräften einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit und Effektivität der Organisation. Das Besondere an der BSC ist, dass sie nicht nur die Finanzperspektive berücksichtigt, sondern auch die menschlichen Aspekte dokumentiert. Damit ist sie als Hilfsmittel im Changemanagement geradezu prädestiniert.

Regel 4: Seien Sie Vorbild

Changemanagement funktioniert nur dann im Sinn des Unternehmens, wenn die Mitarbeiter davon überzeugt sind, dass die Neuerungen auch für sie persönlich Vorteile bringen. Beispielsweise die Erhaltung des Arbeitsplatzes oder der Verbleib am bisherigen Standort, aber durchaus auch interessantere Aufgaben oder ein höheres Gehalt. Die moralische Rückendeckung von Chefin oder Chef ist dabei ganz entscheidend. Wer als Vorgesetzter allen Konflikten möglichst aus dem Weg geht und sich von der „Basis“ fernhält, wird selten auf Akzeptanz stoßen. Zeigen Sie Flagge, erklären Sie Ihren Mitarbeitern, warum Sie so und nicht anders entschieden haben. Sie werden sehen: Wer heute mit sich reden lässt, der wird auch morgen noch was zu sagen haben …

11.01.2010 - Zeitmanagement: So bekommen Sie Ihre Arbeit besser in den Griff

Zeit ist Geld, besonders für Unternehmer und Selbstständige. Deshalb tendieren sie dazu, ihren Arbeitstag mit möglichst vielen Aufgaben auszufüllen. Oft genug erweisen sie sich damit aber einen Bärendienst: Wichtiges wurde übersehen, Unwichtiges bevorzugt bearbeitet.

Damit Sie in Zukunft gegen die Zeitfalle gewappnet sind, hier die wichtigsten Tipps:

  • Beginnen Sie jeden Monat, jede Woche und jeden Tag mit einer To-do-Liste. Schreiben Sie auf, welche Arbeiten sie in den jeweiligen Zeiträumen erledigen wollen. Die Monatsübersicht ist dabei Ihr grober Fahrplan, der auf Wochen- und Tagesbasis immer mehr verfeinert wird. Bewerten Sie dabei jede Aufgabe nach deren Wichtigkeit, z. B. mit +++ für „unaufschiebbar“ bis + für „wenn dafür noch Zeit bleibt“. Gliedern Sie dann die Liste nach der Anzahl der Kreuze, das Wichtigste nach oben. Anschließend notieren Sie neben jeder Aufgabe die dafür voraussichtlich benötigte Zeit. Für die +++-Arbeiten sollten Sie aber höchstens 80 Prozent Ihrer täglichen Arbeitszeit einplanen, das gibt Ihnen einen Puffer für unvorhersehbare Ereignisse.

  • Denken Sie ans Delegieren. Nicht alles und jedes muss Chefin oder Chef selber machen. Wenn auf Ihrer To-do-Liste Aufgaben stehen, die genauso gut eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter erledigen kann, geben Sie die Arbeit ab.

  • Lassen Sie sich nicht stören. Arbeitsunterbrechungen gehen zu Lasten der Konzentration und damit der Qualität. Sorgen Sie bei den ganz wichtigen Aufgaben dafür, dass Sie weder von Besuchern noch von Mitarbeitern oder dem Telefon gestört werden. Wenn Sie Informationen aus dem Internet abrufen müssen, ist Selbstdisziplin gefragt: Schauen Sie sich nur jene Seiten an, deren Inhalte mit Ihrer Aufgabe zusammenhängen. Widerstehen Sie den Klicks auf irrelevante Links. Ganz besonders „gefährlich“ ist der E-Mail-Eingang, dessen ständiger Kontrolle sich nur wenige entziehen können. Ein probates Mittel ist der durch ein Passwort geschützte und bereits nach wenigen Minuten aktiv werdende Bildschirmschoner. Um das Postfach zu checken, ist zunächst die Eingabe eines Passworts notwendig. Das ist lästig – und damit arbeitsfördernd. (Für weitere Tipps wie E-Mails möglichst effektiv
  • genutzt werden können klicken Sie hier!)

  • Trennen Sie konsequent Ihr Berufs- vom Privatleben. Wenn Sie Ihr Tagespensum abgearbeitet haben, sollten Sie sich voll auf Ihr Privatleben konzentrieren und nicht etwa noch Arbeit mit nach Hause nehmen. Das fördert die „geistige Gesundheit“ und kommt dem Familien- und Sozialleben zugute.

  • www.perspektive-mittelstand.de

    07.12.2009 - Success - Story - Rego Bau Ganglbauer GmbH - Ertragreiche Gerüste und Fassaden!

    Die Wirtschaftskammer Tirol (WKO) berichtet von unserem Projekt bei der Firma Rego Bau Ganglbauer GmbH. Nach starken Umsatzsteigerungen, verbunden mit dem Aufbau zwei neuer Geschäftsfelder in den Jahren zuvor, wurden die Themen Rentabilität und organisatorische Strukturen im Unternehmen vernachlässigt. Zielsetzung der Beratung war die Schaffung von geeigneten Strukturen, die Implementierung von standartisierten Abläufen und die Einführung eines betriebswirtschaftlichen Instrumentariums zur kaufmännischen Steuerung des Unternehmens. Zusätzlich sollten die Kostensätze neu ermittelt werden, um Sicherheit in der Preispolitik zu erlangen. Ein weiterer Punkt war die Implementierung einer Erfolgsrechnung je Geschäftsbereich.

    Link zum Thema: www.wko.at

    27.11.2009 - Drei Goldene Regeln fürs Online-Video-Marketing

    Spätestens seit dem Erscheinen von Youtube & Co. und schnellen DSL-Verbindungen sind Videos auf Webseiten populär. Aufgrund der relativ geringen Produktionskosten können auch kleine und mittlere Unternehmen diesen Trend fürs eigene Online-Marketing nutzen. Ein Hotel beispielsweise führt die Besucher seiner Homepage per Video durch Lobby, Restaurant und Gästezimmer, ein Hersteller technischer Gebrauchsgüter erklärt deren richtige Verwendung oder lässt Kunden über die Vorzüge der Produkte sprechen. „Es gibt kaum ein Thema, dass sich nicht mit einem Online-Video visualisieren lässt“, erklärt Dr. Sebastian Dominic von Buch von der Unternehmensberatung Becker von Buch. „Der Marketing-Nutzen wird aber nur dann erreicht, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden.“ Hier seine Empfehlungen:

    Regel 1: Die Botschaft muss stimmen

    Wollen Sie Ihr Marketing mit einem Online-Video auf Trab bringen, müssen Sie natürlich etwas zeigen, dass die Besucher Ihrer Website zu Käufern oder zumindest Interessenten macht. Da niemand Ihre Firma kaufen soll, sind groß angelegte Szenen zu Ihrem Firmengebäude ebenso überflüssig wie Aufnahmen Ihrer Mitarbeiter. Genau genommen interessieren sich Ihre Besucher noch nicht einmal für Ihre Produkte und Dienstleistungen. Aufmerksamkeit erzielen Sie mit den Problemlösungen, die Ihr Unternehmen dem Käufer bietet. Präsentieren Sie also keinen subjektiv gefärbten Werbespot, sonder dokumentieren, dass Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung tatsächlich funktioniert. So könnte ein Hotel auf die besonders verkehrsgünstige Lage oder große, modern eigerichtete Tagungsräume hinweisen. Oder ein Dachdecker auf sein neues Gerüstsystem, dass in wenigen Stunden auf- und abgebaut ist. Stellen Sie nur das heraus, was Sie von Ihrem Wettbewerb unterscheidet!

    Regel 2: Überfordern Sie Ihre Besucher nicht

    Wohl niemand schaut sich freiwillig eine halbstündige und eher langweilige Präsentation an. Begrenzen Sie die Laufzeit des Videos deshalb auf höchstens zwei Minuten. Zu vermeiden sind dabei einerseits Szenen über fünf Sekunden Länge, andererseits aber auch hektische Wechsel wie in einem Musikvideo. Detailaufnahmen sollten sich harmonisch mit Halbtotalen und Totalen abwechseln. Besonders anstrengend für den Betrachter sind schnelle Schwenks und heftige Zooms. Ist ein gesprochener Kommentar vorgesehen, achten Sie auf eine möglichst akzentfreie und gut verständliche Aussprache.

    Regel 3: Machen Sie Ihr Video auffindbar

    Was nützt das schönste Online-Video, wenn keiner es ansieht? Platzieren Sie den Film deshalb am besten auf Ihrer Homepage, umrahmt von einer kurzen Inhaltsangabe und dem Hinweis auf die Lauflänge. Da inzwischen Google und andere Suchmaschinen die in der Regel im Flash-Format präsentierten Online-Videos indexieren, sollte das Video unbedingt mit so genannten Tags (Etiketten) erweitert werden. Das sind Schlüsselwörter, die den Inhalt beschreiben und Bestandteil des Films sind. Für die Tags stehen insgesamt 120 Zeichen zur Verfügung. Wenigstens genauso wichtig für Suchmaschinen sind Videotitel und Dateiname, die identisch sein sollten. Präsentieren Sie Ihr Video nicht direkt vom Server Ihres Providers, sondern über einen Link zu Youtube, stehen Ihnen außerdem noch 1000 Zeichen für eine Inhaltsbeschreibung zur Verfügung.


    Technische Tipps fürs Do-it-yourself-Video

    Amateurtechnik ist völlig ausreichend

    Für die Aufnahme können Sie Kameras mit jedweder digitalen Technologie verwenden. Nach wie vor erstklassig und zudem inzwischen recht preiswert sind Mini-DV-Camcorder, die es bei Online-Auktionen schon für weniger als 50 Euro zu ersteigern gibt. Selbst für einstige Spitzenmodelle namhafter Hersteller sind selten mehr als 200 Euro zu zahlen. Unbedingt notwendig sind ein stabiles Stativ sowie ausreichend Licht. Für Innenaufnahmen bewährt haben sich günstige Baustellenstrahler aus dem Baumarkt in unterschiedlichen Leistungsstufen, zum Beispiel 1000, 500 und 250 Watt. Die stellen Sie so auf, dass sie die Szene indirekt beleuchten. Richten Sie die Strahler also gegen die weiße (!) Decke oder Wände. Drei dieser Leuchten sind meist ausreichend. Der hellste sollte sich links hinter dem Kameramann befinden, der Strahler mit der geringsten Leistung als „Schattenaufheller“ rechts. Ein weiterer Strahler sorgt schließlich dafür, dass der Hintergrund nicht im Dunkeln versinkt.

    Der letzte Schliff am PC

    Sind alle Szenen „im Kasten“, überspielen Sie die gedrehten Videos auf Ihren PC. Dort muss natürlich ein Programm laufen, mit Sie die Szenen schneiden und zu einem Endergebnis zusammenführen können. Neben den Klassikern von Pinnacle und Adobe (jeweils ab etwa 90 Euro) sind auch Freeware-Programme auf dem Markt, kostenlose Software, mit der sich aber durchaus gut arbeiten lässt. Dazu gehören beispielsweise „Windows Movie Maker“ oder „VirtualDub“. Widerstehen Sie bei der Bearbeitung der Szenen dem Versuch, die oft angebotenen Effekte einzusetzen. Das wirkt amateurhaft im schlechten Sinn. Ein- und Ausblendungen sowie Überblendungen reichen völlig. Mischen Sie außerdem in das linear aufgenommen Video jene Aufnahmen ein, die sie später gemacht haben. Damit suggerieren Sie dem Betrachter, dass der Film mit mehreren Kameras aufgenommen wurde. Das gesamte Video wirkt dann außerdem dynamischer.

    Zu guter Letzt: Konvertieren und das Video in die Webseite einbauen

    Den fertigen Film speichern Sie am sinnvollsten nicht etwa im MPEG-, sondern im AVI-Format. Denn nur so bleibt die Ausgangsqualität fürs Archiv oder die nachfolgende Konvertierung unverändert erhalten. Bietet das von Ihnen eingesetzte Schnittprogramm keine automatische Ausgabe ins Adobe-Flash-Format (Endung: swf), müssen Sie einen externen Konverter nutzen, zum Beispiel den kostenlose AVI2Flash-Converter. Seien Sie sowohl bei der Bildgröße als auch bei der Bildqualität nicht zu großzügig. Nicht jeder ist mit einem Highspeed-Anschluss im Netz unterwegs. 400 mal 300 Pixel bei mittlerer Kompression sind meist völlig ausreichend.

    Ist der Flash-Film fertig und entspricht er Ihren Erwartungen, bauen Sie ihn an geeigneter Stelle auf Ihrer Webseite ein. Den dazu erforderlichen HTML-Code liefert entweder das Schnittprogramm oder der Konverter. Verzichten sollten Sie auf den so genannten Autostart des Videos, also aufs Abspielen, sobald die Seite geladen ist. Versehen Sie den Film stattdessen mit den klassischen Bedienknöpfen. So kann jeder Besucher selber entscheiden, wann er Ihr Video sehen will. Komplett hinfällig ist die Konvertierung dann, wenn Sie ihr Video auf Youtube hochladen und auf Ihrer Webseite einfach einen Link setzen.

    Beispiele für gelungene Videos

  • Das Unternehmen „Bensons for Beds“, ein britischer Bettenspezialist, hat ein Online Video produziert, welches hervorragend zeigt wie kreativ man in dem Video Bereich sein kann. Das Video handelt von einem Versuch einen Mattratzen-Domino Weltrekord aufzustellen. Insgesamt wurde das Video circa 740.000 von Internetnutzer gesehen. Klicken Sie hier um das Video zu sehen!
  • Der Küchengeräteherstelle „Blendtech“ hat es mit der Video Reihe „Will it blend“ mit viel Humor geschafft die Vorteile des Produktes herauszustellen. Das Video wurde insgesamt circa 3,8 Millionen mal angesehen und ist eine der erfolgreichsten Online-Video Kampagne. Klicken Sie hier um das Video zu sehen!

  • www.business-wissen.de (Rubrik: Marketing)

    17.11.2009 - Schluss mit dem Management by Kontoauszug - Wege aus der Liquiditätsfalle

    Wenn sich unbezahlte Rechnungen häufen und Aufträge ausbleiben, herrscht schnell Ebbe in der Kasse. Davon kann auch die Zimmerei Müller ein Lied singen. Sie ist auf Holzarbeiten rund ums Haus spezialisiert. Das Geschäft lief gut. Doch mit Beginn der Rezession zogen Kunden fest eingeplante Aufträge zurück...

    So beginnt der Artikel von Frau Heidi Trabert (Handwerksblatt), in dem Sie ein interessantes Fallballspiel aus unseren Projekten herausgesucht hat, um das Thema "Wege aus der Liquiditätsfalle" näher zu beleuchten. Lesen Sie den ganzen Artikel unter www.handwerksblatt.de

    06.11.2009 - Budgetierung als Führungsinstrument

    Laut Definition ist die Budgetierung ein betriebswirtschaftlicher Planungsprozess, mit dem Ziel, ein Budget zu erstellen. Das Ergebnis ist ein kurzfristiger Unternehmensplan, der das Geschäft für die Zukunft des Unternehmens abbildet. Das Budget enthält unterschiedliche Teilpläne, zum Beispiel Absatzplan, Umsatzplan, Personalplan, Investitionsplan, Liquiditätsplan, Marketingplan, etc.

    Richtig angewandt, ist das Budget eines der besten Instrumente für wirksame Führung.

    Beachten Sie jedoch folgendes:

  • Setzen Sie sich realistische Ziele. Die Erstellung von Wunschbudgets ist nicht zielführend.
  • Beziehen Sie alle Beteiligte in den Planungsprozess ein.
  • Planen Sie unterschiedliche Szenarien, um keine Überraschungen zu erleben.
  • Erstellen Sie konkrete Maßnahmen für mögliche Über- bzw. Unterschreitung der Budgetziele.
  • Vermeiden Sie Scheingenauigkeiten.
  • Nutzen Sie als Ausgangsbasis Vorjahreswerte! Achten Sie jedoch auch kritisch darauf, dass diese auch realisierbar sind im Planungsjahr.
  • Nehmen Sie als Planungshorizont für das Budget ein Geschäftsjahr.
  • Gleichen Sie die Planwerte regelmäßig mit den Istwerten ab. Stichwort: Rollierende Planung.
  • Dokumentieren Sie die Annahmen die Ihrer Planung zugrunde liegen.
  • 02.11.2009 - Kredithürde laut ifo-Institut gesunken

    Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Oktober 2009

    Kredithürde gesunken
    Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Oktober etwas gesunken. Von den befragten Unternehmen bewerten 41,7% die Kreditvergabe der Banken als restriktiv. Im September stuften noch 43,7% die Vergabepraxis als zurückhaltend ein. Aus diesem Rückgang kann jedoch noch keine Entspannung der Finanzierungssituation abgeleitet werden. Insbesondere große Unternehmen treffen auf eine restriktive Kreditvergabepraxis der Banken.

    Verarbeitendes Gewerbe:
    Hier hat die Kredithürde über alle Unternehmensgrößenklassen hinweg abgenommen. Besonders deutlich ist der Rückgang bei den kleinen Unternehmen. Nach 43,2% im Vormonat berichten aktuell 38,3% der kleinen Firmen über schwierige Kreditverhandlungen. Bei den mittelgroßen Unternehmen hat die Kredithürde von 41,7% auf nun 40,8% abgenommen. Von den großen Unternehmen beklagt seit nunmehr neun Monaten über Hälfte der Befragungsteilnehmer eine restriktive Kreditvergabe der Banken. Der Anteil der „Restriktiv“-Meldungen hat sich aktuell aber von 54,5% auf 51,5% reduziert.

    Handel:
    Die Finanzierungssituation hat sich um 2,3 Prozentpunkte verbessert. 37,6% der Befragungsteilnehmer bewerten die Kreditvergabe der Banken als zurückhaltend. Im Bauhauptgewerbe ist die Kredithürde dagegen gestiegen. Sie liegt hier nun auf 47,1% nach 46,5% im Vormonat.

    Quelle: Ifo-Institut

    26.10.2009 - Schweigen ist Silber - Reden ist Gold

    Bei der betriebswirtschaftlichen Optimierung von Apotheken stellen die Fachleute der Becker von Buch Unternehmensberatung immer wieder fest: Es mangelt an professioneller Kommunikation mit den Kunden.

    Hannover, 26.10.09 – Eine alte Kaufmannsregel lautet: Im Einkauf liegt der Gewinn. Allein darauf scheinen sich nach wie vor viele Apotheker und Apothekenmitarbeiter zu verlassen – und vernachlässigen dabei die immer wichtiger werdende professionelle Kommunikation mit dem Kunden. Das berichtet Uwe Lang, auf die betriebswirtschaftliche Optimierung von Apotheken spezialisierter Berater bei Becker von Buch.

    Ein typisches Beispiel sei die Bevormundung des Kunden. „Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht“, sagt Lang und verweist auf eine Apotheke, in der beim Verkauf jedes Medikaments automatisch auch Dosierung und Nebenwirkungen verbal mitgeliefert werden. „Wenn der Kunde das Medikament und seine Eigenschaften schon kennt, fühlt er sich schnell genervt. Besser wäre es, einfach nachzufragen, ob er dazu noch Informationen möchte.“ Wichtig sei das Gespräch auf Augenhöhe, das eine gleichberechtigte Partnerschaft signalisiert. Bei OTC-Waren könnte laut Lang noch ein Hinweis auf ein ähnliches Produkt erfolgen, das sich gegenüber dem verlangten in wenigstens einem Punkt positiv abhebt. „Das ist aktives Beraten und nicht einfach nur Verkaufen“, sagt der Berater.

    Ähnliche Dissonanzen ergeben sich nach seinen Erfahrungen regelmäßig dann, wenn der Kunde ein anderes Präparat erhält als das vom Arzt verordnete. „Apotheker tun sich manchmal schwer, das Vertragsverhältnis von Herstellern und Krankenkassen so darzustellen, dass der Kunde die Situation versteht und akzeptiert“, meint Lang. Es werde dann leicht das Fachwissen herausgekehrt und zu wenig auf den Kunden gehört. Aktives Zuhören sei ohnehin eine der wichtigsten Eigenschaften eines Apothekers: „Aktiv bedeutet, beispielsweise zustimmend mit dem Kopf zu nicken“, erklärt Lang. „Durch Äußerungen wie ‚bestimmt‘, ‚da haben Sie Recht‘, ‚da kann ich Sie gut verstehen‘ oder ‚da
    sind wir uns völlig einig” wird das Interesse unterstrichen.“ Statt nur mit diesen zustimmenden Äußerungen empfehle es sich auch, ganz konkret und direkt auf Aussagen des Kunden einzugehen. Lang: „Der Apotheker und seine Mitarbeiter sollten jede Gelegenheit nutzen, um das Gespräch mit dem Kunden zu intensivieren. Ehrliches Interesse des Apothekers an seinem Kunden, seinen Sorgen und Anliegen – das ist das Verkaufsrezept der Gegenwart in der Apotheke. Das sorgt für Zufriedenheit und Vertrauen – und macht sich letztendlich auch in der Kasse bemerkbar.“

    www.apotheke-adhoc.de

    01.10.2009 - So nutzen Sie Online-Netzwerke für Ihren Geschäftserfolg!

    Es gibt kaum noch ein Unternehmen, das vollständig auf das Internet als Marketing- und Kommunikationsmedium verzichten kann. Die eigene Homepage, und sei es nur in Form einer virtuellen Visitenkarte, scheint das Mindeste zu sein. Selbst hartgesottene Online-Gegner mussten inzwischen erkennen, dass eine „Filiale“ im Web bei relativ geringen Kosten attraktive Verkaufs- und Kontaktmöglichkeiten bietet – vorausgesetzt, man wird unter den Milliarden Webseiten auch gefunden.

    Mit entsprechend großem Budget lässt sich die eigene Homepage zwar eindrucksvoll promoten, beispielsweise durch Online-Anzeigen oder Suchmaschinenoptimierung (SEO); aber was machen Unternehmer, die dafür kein oder zu wenig Geld haben? Ein möglicher Weg: Sie zeigen Flagge in Online-Business-Netzwerken! Hier ist die Konkurrenz erheblich kleiner und die Chance, potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen, deutlich größer. Und in der Basis-Funktionalität stehen diese Portale zum Nulltarif zur Verfügung. Wer allerdings meint, das bloße Anmelden in diesen Netzwerken reiche aus für den Geschäftserfolg, der sollte sich eines Besseren belehren lassen. Das jedenfalls sagt Johannes Ulrich Becker von Buch von der gleichnamigen Unternehmensberatung in Hannover. Hier seine Tipps für den Einstieg ins Online-Networking:

    Kleine Auswahl, große Reichweite

    Im Lauf der letzten fünf Jahre haben sich lediglich zwei Online-Business-Netzwerke im großen Stil durchsetzen können: XING und LinkedIn. Das deutsche XING, 2003 noch als „OpenBC“ gestartet, zählt heute über acht Millionen Mitglieder weltweit mit Schwerpunkt Deutschland, die Benutzerfügung erfolgt in 16 Sprachen. LinkedIn wird aktuell von rund 47 Millionen Mitgliedern in 200 Ländern mehr oder weniger regelmäßig besucht, die englische Sprache ist bei dem US-amerikanischen Unternehmen eindeutig favorisiert. Beide Portale bieten kostenlose Mitgliedschaften, wer allerdings intensiven und direkten Kontakt zu anderen Mitgliedern aufnehmen und die zahlreichen Komfortfunktionen nutzen möchte, kommt um eine kostenpflichtige Mitgliedschaft nicht herum. Während XING für den Premium-Account monatlich lediglich 5,95 Euro haben möchte, langt LinkedIn richtig hin: Der empfohlene Service „Business Plus“ schlägt monatlich mit 49,95 US-Dollar zu Buche, die „Pro“-Mitgliedschaft kostet sogar das Zehnfache. Diese Ausgabe kann sich allerdings rechnen, es sollte jedoch vorab gründlich über das Konzept nachgedacht werden. Becker von Buch: „International agierende Unternehmen finden bei LinkedIn Kontaktpersonen aus der Crème-de-la-Crème ihrer Branche. Ein Geschäftskontakt ist da oftmals relativ leicht und schnell hergestellt.“

    Für den ersten Eindruck gibt's keine zweite Chance

    Wer sich auf einen akquisitorischen Kundenbesuch schlecht oder gar nicht vorbereitet, kaum Wert auf sein Äußeres legt und beim Gespräch wenig von sich preis gibt, wird kaum Erfolg haben. Das Gleiche gilt für Online-Business-Netzwerke. Hier muss bei der Anmeldung zunächst ein persönliches Profil angelegt werden, sozusagen die Visitenkarte des Unternehmens und vor allem die seines Repräsentanten. Ganz entscheidend ist das Foto. „Das klassische Passfoto mit sturem Blick ist ebenso ungeeignet wie der Schnappschuss aus dem letzten Strandurlaub“, sagt Becker von Buch. „Zu empfehlen ist ein professionell aufgenommenes Porträt in branchentypischer Kleidung.“ Ganz weglassen dürfe man das Foto auch nicht, denn dies signalisieren, dass man nicht wirklich am Networking interessiert sei und zumindest optisch anonym bleiben wolle.

    Dieses „hinter dem Berg halten“ wichtiger Informationen sei ohnehin ein Problem vieler deutscher Unternehmer. Hier müsse man auch mal über seinen Schatten springen und beispielsweise Teile des Lebenslaufs veröffentlichen, was im Internet ansonsten nicht gerade empfehlenswert ist. „Potenzielle Kunden wollen möglichst genau wissen, mit wem sie es zu tun haben“, erklärt der Unternehmensberater. „Die Karriereleiter bietet dazu recht oft Anknüpfungspunkte.“ Private Vorlieben allerdings seien nur dann erwähnenswert, wenn sich darüber auch Geschäftskontakte knüpfen ließen. Die Mitgliedschaft in Sportclubs oder wohltätigen Organisationen beispielsweise. „Eine der wichtigsten Funktionen in allen Networks ist die Suche nach Begriffen aus dem Umfeld eines Mitglieds“, so Becker von Buch. „Deshalb sollte man bei privaten aber speziell bei beruflichen Angaben sehr sorgfältig und präzise formulieren und exakt beschreiben, was man sucht oder anbieten kann.“ Nicht zu vergessen sei zudem: „Business-Netzwerke machen nur dann Sinn, wenn sie auch genutzt werden. Sich einfach anzumelden und zu warten, bis jemand zufällig vorbeikommt und einen Auftrag platziert, ist reines Wunschdenken.“ Optimal seien in diesem Zusammenhang die in den Portalen installierten Foren zu allen möglichen beruflichen Themen. „Engagierte Mitglieder geben hier Tipps, nehmen Stellung und beantworten Fragen. Besser lässt sich die eigene Kompetenz kaum darstellen.“

    www.marketing-boerse.de
    www.twentyfourseven.cc
    www.it-daily.net
    www.gesundheitswirtschaft.info

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