Alle Kunden sind gleich wichtig? Von wegen!
„Jeder Kunde ist mir gleich lieb!“ Hört sich gut an, ist aber falsch. Denn in Zeiten knapper Finanzen sollte man sich vor allem um jene Kunden bemühen, die einerseits die größte Umsatzrendite bringen und andererseits zu den Schnellzahlern gehören. Leider ist beides nicht immer deckungsgleich. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, erstellen Sie eine Liste Ihrer Stammkundschaft und vergeben an jedes Mitglied Sternchen: Fünf für die besten, eines für die schlechtesten, unterteilt in Rohertrag (grüne Sternchen) und Zahlungsschnelligkeit (rote Sternchen).
Zur einfachen Kategorisierung der roten Sterne hat sich folgendes Muster bewährt:
- Fünf Sterne: Voraus- oder Barzahler, Zahler mit EC-Karte
- Vier Sterne: Zahler per Einzugsermächtigung oder Kreditkarte
- Drei Sterne: Zahler gegen Rechnung, die innerhalb von sieben Tagen zahlen
- Zwei Sterne: Zahler gegen Rechnung, die innerhalb von 30 Tagen zahlen
- Einen Stern: Zahler gegen Rechnung, die erst nach Mahnungen zahlen
Addieren Sie die vergebenen roten Sterne zu den grünen (die Rangfolge ist natürlich abhängig von Ihrem Angebot), schon sehen Sie auf einen Blick, welche Ihren besten Kunden sind. Und um die sollten Sie sich ganz besonders intensiv kümmern, zum Beispiel mit speziellen Rabattaktionen.
In diesem Zusammenhang sind für Sie eventuell auch diese beiden Artikel interessant:
Struktur und Inhalt einer effektiven Kundenanalyse
Was erwartet mein Kunde?
Weiterlesen "..."
